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26202 Sprüche gefunden

Der Mensch wird nicht zum Glück geboren. Der Mensch verdient sich sein Glück immer nur durch Leiden.

Dostojewski, Raskolnikows Tagebuch

Nicht glücklich ist ein schlechter Mensch, auch wenn er Glück hat.

Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi)

Das Glück Es huscht das Glück von Tür zu Tür, Klopft zaghaft an: – wer öffnet mir? Der Frohe lärmt im frohen Kreis Und hört nicht, wie es klopft so leis. Der Trübe seufzt: Ich laß nicht ein, Nur neue Trübsal wird es sein. Der Reiche wähnt, es pocht die Not, Der Kranke bangt, es sei der Tod. Schon will das Glück enteilen sacht; Denn nirgends wird ihm aufgemacht. Der Dümmste öffnet just die Tür – Da lacht das Glück: Ich bleib bei dir!

Zoozmann, Gedichte

Allzuoft vergessen wir, wie glücklich wir uns schätzen müssen, in einer Umgebung zu leben, in der Glück mehr ist als ein Dasein ohne Tragik.

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Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

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Glück ist ein Buckel, der schwer zu tragen ist.

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Die Knospe Mein Herz ist eine Knospe, Die still verborgen keimt Und in dem Sturm des Winters Von schön'ren Lenzen träumt. Mein Herz ist eine Knospe, Durchwallt von süßem Duft Sie kann ja nicht erblühen In eisig kalter Luft. Mein Herz ist eine Knospe, Und wenn es liebend bricht, Entfaltet sich die Blüthe Dem ew'gen Sonnenlicht.

Ferrand, E., Gedichte

Dass einer angenehm sei, dazu hilft nicht, dass er etwas gut kann, sondern alles liegt an Zeit und Glück.

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 9,11)

Nicht im Genuß besteht das Glück, sondern im Zerbrechen der Schranken, die man gegen das Verlangen errichtet hat.

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Das Glück ist wie eine Kuh, den einen zeigt es die Vorderseite, den anderen das hässliche Hinterteil.

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Weil das Glück aus seiner Tonnen Die Geschicke blind verstreut, Freue sich und jauchze heut, Wer das Lebenslos gewonnen!

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 1803

Du findest im Unglück eher einen freundlichen Gönner als im Glück einen gönnenden Freund.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Auf das Glück darf man nicht warten, dann kommt es nicht; man muss daran arbeiten.

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Dem Glück ist niemand stark genug.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Begehre nie ein Glück zu groß und nie ein Weib zu schön, Sonst könnte dir's in seinem Zorn der Himmel zugesteh'n.

Inschrift. Auf Burg Cochem an der Mosel

Sonnige Heiterkeit umtanzt die Welt und ruft uns alle wach zur Glückseligkeit.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus der Spruchsammlung 'Also sprach Epikuros' [52]

Das Glück, wenn es mir recht ist, liegt in zweierlei: Darin, daß man ganz da steht, wo man hingehört, und zum Zweiten und Besten in einem behaglichen Abwickeln des ganz Alltäglichen, also darin, daß man ausgeschlafen hat, und daß einen die neuen Stiefel nicht drücken.

Fontane, T., Briefe. An Gustav Karpeles, 3. April 1879

Das Glück kauft man nirgends an, das muß man schon selber mitbringen.

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Das Glück ist kugelrund, Es trifft wohl manchen Pudelhund.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Glück lässt sich nicht wie Hasen fangen.

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Das Glück flößt den meisten Übermut, das Unglück allen Besonnenheit ein.

Xenophon, Cyrupädie (Erziehung des Cyrus [gr. Kyros]), entstanden etwa 370 v. Chr. VIII, 4. Übersetzt von Christian Walz, 1827