Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

Keinem nützt ein Glück, das zu so später Abendstunde kommt, daß man es im Finstern gar nicht mehr sehen kann.

Internet

Denn worum geht es eigentlich? Um das Glücklichsein. Was tut es dann, ob man klug ist oder dumm?

Voltaire, Die Geschichte eines guten Brahmanen (Histoire d'un bon bramin), 1761

Jeder ist seines Glückes Schmied – das Schicksal muß ihm aber das Eisen wärmen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Seligkeit zerstören ist auch Seligkeit.

Schiller, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 4. Akt, 7. Szene, Lady Milford

Wenn alle unsere Voraussicht unser Leben nicht glücklich machen kann, wieviel weniger kann es unsere Unbekümmertheit.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Das Glück widersetzt sich feigen Gebeten.

Internet

Das Glück liegt darin, dass nichts geschieht. Das muss man verstehen lernen.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Der Weg zum wahren Glück liegt im Augenblick.

Internet

Glücklich sein ist bei weitem nicht dasselbe, als aufhören unglücklich zu sein.

Internet

Das größte Glück des Menschen ist, dass er selber der Urheber seiner Glückseligkeit ist, wenn er fühlt, das zu genießen, was er sich selbst erworben hat.

Kant, Nachlass. Vorlesung zur Moralphilosophie (nach einer Nachschrift aus den 1770er-Jahren, posthum veröffentlicht)

Weiß doch keiner, was ihm frommt Hier auf dunklem Pfade – Keiner zwingt das Glück, es kommt Unverhofft als Gnade.

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874. Sechstes Buch: Lieder des Trostes

Glück ist ein Duft, den niemand verströmen kann, ohne selbst eine Brise abzubekommen.

Internet

Wo Glück ist, ist auch Leid.

Internet

Glück ist der Zustand, den man nicht spürt, sagt der Weise.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Redensart, in: Die Weltbühne, 14.06.1923, Nr. 24 (Peter Panter)

Instinktiv empfinden wir, daß wir unser Glück außer uns suchen müssen.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum)

Man pflegt das Glück wegen seiner großen Beweglichkeit kugelrund zu nennen, und zwar doppelt mit Recht; denn es gilt diese Vergleichung auch in einem andern Sinne. Ruhig vor Augen stehend, zeigt die Kugel sich dem Betrachtenden als ein befriedigtes, vollkommenes, in sich abgeschlossenes Wesen; daher kann sie aber auch, so wie der Glückliche, unsere Aufmerksamkeit nicht lange fesseln.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Des jungen Feldjägers Kriegskamerad, eingeführt von Goethe 1826

Man ist nie allein glücklich.

Internet

Läuft das Glück auch mal zu Zeiten anders als man will und meint, ein getreues Herz hilft streiten gegen alles, was uns Feind.

Internet

Tränen der Trauer, Tränen des Glücks; es kommt auf die Seite an, wohin man blickt.

Internet

Glück in der Liebe und Glück im Spiel, das ist für einen Menschen zu viel.

Internet

Selig, welchen die Götter, die gnädigen, vor der Geburt schon Liebten, welchen als Kind Venus im Arme gewiegt, Welchem Phöbus die Augen, die Lippen Hermes gelöset, Und das Siegel der Macht Zeus auf die Stirne gedrückt!

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798