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Im Glücke sucht man aus deinen Fehlern Vorzüge zu machen, im Unglück aus deinen Vorzügen Fehlern.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Glücklich ist, wer es zu sein glaubt.

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Einsicht Schau nicht, schau nicht so um dich her, als ob da deine Welt sich breite. Die Erde nicht und nicht das Meer, zieh deinen Blick hinaus ins Weite. Du wohnst hier nur im Wanderzelt; die Heimat fordert all dein Sinnen, und suchst du deine wahre Welt, so richte deinen Blick nach innen. Bau nicht, bau nicht ein festes Haus als Heim auf irdschem Grund und Boden; man trägt dich doch dereinst hinaus und legt als tot dich zu den Toten. Dein wahres Heim, es ist nur dort, wohin du lebst und denkst, zu schauen, und jede Tat und jedes Wort trägst du ihm zu, um es zu bauen. Trau nicht, trau nicht dem eb'nen Weg, den Tausende durchs Leben wandern. Weich ab, weich ab zum steilen Steg, und laß sie lächeln, all die andern. Sieh auf die Toren nicht zurück, und achte nicht auf ihre Stimmen; denn wisse wohl, dein wahres Glück liegt hoch und läßt sich nur erklimmen.

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Glück ist, wenn man von einem Glas Wasser trunken wird.

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Glück kann etwas gewöhnliches "besonders" machen.

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Das Glück und der Aufwand, den es mit sich bringt, macht aus dem Leben eine Schaustellung, inmitten deren der ehrlichste Mensch auf die Dauer zum Komödianten werden muß.

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Wie sich Verdienst und Glück verketten, Das fällt den Toren niemals ein; Wenn sie den Stein der Weisen hätten, Der Weise mangelte dem Stein.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Kaiserliche Pfalz, Mephistopheles

Das Glück Anderer ist das einzige, an das man glaubt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Glück liegt in der Geschwindigkeit des Fühlens und Denkens: alle übrige Welt ist langsam, allmählich und dumm.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. März 1875

Wenn ein Mensch sagt: "Ich bin glücklich", so meint er einfach: "Ich habe keine Sorgen, die mich berühren."

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Die erste Wirkung des Glückes ist das Gefühl der Macht: diese will sich äußern, sei es gegen uns selber oder gegen andere Menschen oder gegen Vorstellungen oder gegen eingebildete Wesen.

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Wer dem Glück nachjagt, muß leichtes Gepäck haben.

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Wer ist glücklich? Die Götter wissen es, denn sie blicken ins Herz der Weisen, der Könige und der Hirten.

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Das Glück ist ebenso mysteriös wie die Religion.

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Das wissen alle Menschen, und du vor allem solltest es wissen, den es eine lange Erfahrung gelehrt hat, daß das höchste Glück ein Zustand voller Mühen und Sorgen, ja das Elend selber ist.

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Hast du ein schweres Ungemach zu tragen, Wie traurig, wenn es Andere mit geschlagen! Und wenn ein großes Glück dein Herz bewegt, Wie traurig, wenn es keiner mit dir trägt!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1894

Jeder glückliche Augenblick ist eine Gnade und muß zum Danke stimmen.

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Wenn ich ein Taugenichts bin, so ist’s gut, so will ich in die Welt gehen und mein Glück machen.

Eichendorff, Aus dem Leben eines Taugenichts, 1826

Die Gegenwart des Elenden ist dem Glücklichen zur Last, und ach! der Glückliche dem Elenden noch mehr.

Goethe, Stella, 1775. 3. Akt, Madame Sommer zu Fernando

Jede irdische Venus ersteht wie die erste des Himmels, Eine dunkle Geburt aus dem unendlichen Meer; Wie die erste Minerva, so tritt mit der Ägis gerüstet Aus des Donnerers Haupt jeder Gedanke des Lichts.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Es ist unrecht und falsch, dem Glück das Prädikat »launisch« und »unbeständig« anzuhängen. Nicht das Glück … wir sind es, die täglich unseren Begriff von Glück wechseln und ändern.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946