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26202 Sprüche gefunden

Nach meiner Meinung ist es das glückliche Leben und nicht das glückliche Sterben, worin die menschliche Glückseligkeit beruht.

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Man müßte die Menschen von dem Glück überzeugen, das sie nicht sehen, selbst wenn sie es genießen.

Montesquieu, Meine Gedanken (Mes pensées), 1899-1901 (posthum), übersetzt von Fritz Schalk. Über das Glück

Das wahre Glück der Menschen ist eine zarte Blume, tausenderlei Ungeziefer umschwirrt sie, ein unreiner Hauch tötet sie.

Gotthelf, Geld und Geist oder Die Versöhnung, 1843/44

Das Glück liegt woanders als in aufgetürmten Fünftalerscheinen.

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O, Glück auszugießen über die Welt! Augen leuchten, Herzen erbeben machen!

Morgenstern, Aphorismen und Sprüche, hg. von Margareta Morgenstern, 1960. In me ipsum, 1901

Lerne, großes Glück zu ertragen!

Horaz, Gedichte (Carmina). 3, 27, 74-75. Originaltext: Bene ferre magnam disce fortunam

Bei keiner Jagd gibt es so viele Sonntagsjäger wie bei der Jagd nach dem Glück.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Kein Pilz ist klein genug, um nicht auch ein Glückspilz zu sein.

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Besteht zwischen zwei Menschen völlige Natürlichkeit, so darf ihr Glück für gegründet gelten. Zuneigung und einige andere Gesetze des Seelenlebens machen es einfach zum größten überhaupt möglichen Glück.

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Möge Gott euch viel Glück bringen, und möge ein großer Fischschwarm euren Kurs kreuzen.

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Das Glück gleicht dem Markte, wo oft, wenn man warten kann, die Preise fallen.

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Wären die Menschen in ihrem kleinen Garten geblieben, so hätten wir eine andere Vorstellung von Glück und Unglück als die, die wir jetzt haben.

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Es kommt just, wenn es will und ist's bei dir, genieß es still, denn wenn du laut darüber sprichst, löst es sich sofort auf in nichts: Das Glück.

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Zum Glück gibts nur zwei Wege; entweder sich so hoch erheben, daß einem die Welt winzig erscheint, oder sich niederlassen in eine tiefe Furche, wo einem jeder Grashalm als etwas Großes erscheint.

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Das Wenigste gerade, das Leiseste, Leichteste, einer Eidechse Rascheln, ein Hauch, ein Husch, ein Augen-Blick — Wenig macht die Art des besten Glücks.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vierter und letzter Teil, 1885. Mittags

Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, daß man es in der seinigen sein soll.

Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, 10. Oktober 1801

Ich glaube, daß das Glück nur in der heiteren Auffassung des Lebens und in der Vortrefflichkeit des Herzens und nicht in den äußeren Umständen liegt.

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Niemand kann sein Glück genießen, ohne daran zu denken, daß er es genießt.

Johnson, The Rambler, 1750-52

Man versucht sein Glück gewöhnlich mit Talenten, die man nicht hat.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Ich war gestern in der größten Harmonie über alle mir bekannte[n] Dinge, und in der vollständigsten Seelenruhe; und fühlte, daß das Glück ist; und fühlte dabei in vollstimmigsten zugleichtönenden Akkorden alles Leben meines Herzens.

Varnhagen, R., Briefe. An Alexander von der Marwitz, 2. November 1811

Das Glück kann man verdoppeln, indem man es teilt.

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