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26202 Sprüche gefunden

Das vollkommene Glück hat wenig Gedanken.

Stahl, Ein weiblicher Arzt, 1863

Das selig stille Glück stirbt nicht aus, es siedelt sich hart neben den unbeugsam eisernen Gleisen der neuen Zeit an.

Auerbach, Sämtliche Schwarzwälder Dorfgeschichten, entstanden 1842-80 (diverse Einzeldrucke), 10 Bde., 1884. Dritter Band. 1. Sträflinge. Das Idyll an der Eisenbahn

Glück verheißend allein ist friedvolles Tun, Unglück verheißend das Handwerk des Krieges.

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Die Dümmsten haben das meiste Glück, doch sind die, die kein Glück haben, zumeist auch noch dumm.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Glück und Unglück nehmen den Menschen die Maske ab.

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Das Glück ist nicht wie ein Gut, das einem gehört, sondern eine Pacht, für die man immer wieder zahlen muß.

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Glück und Unglück trägt man im Herzen.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 63a.

Es ist entsetzlich, fürchterlich und sinnlos, sein Glück an materielle Bedingungen zu knüpfen.

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Glück ist ein Wunderding. Je mehr man gibt, desto mehr hat man.

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Träume tragen uns durchs Leben, das Glück gibt es aber nur mit den Menschen.

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Die Seele bekommt alles Einförmige satt, auch das vollkommene Glück.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Das Glück ist blind, heißt es. Aber diejenigen, die ihm herlaufen, sind auch blind. So ist Fortuna denn die Blinde unter Blinden.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1845

Das Leid ist es, von dem das Glück abhängt. Das Glück ist es, auf das das Leiden lauert. Wer erkennt aber, daß es das Höchste ist, wenn nicht geordnet wird?

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.. 58. Kapitel. Übersetzt von Richard Wilhelm

Das Glück gleicht dem Balle: es steigt zum Falle.

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Es geht mit unserem Glück wie mit Gemälden. Die Nähe drängt zu gewaltig auf uns; wir müssen in der gehörigen Entfernung stehen, um die Schönheit recht zu fühlen und zu genießen.

Mereau, Betrachtungen

Läuterung Wo war, wo ist, wo wird sie sein, Die Stunde, wahrem Glück erlesen? Sie ist nicht und sie wird nicht sein, Denn sie ist immer nur gewesen! Wir mäkeln viel, bis sie entrinnt, Sie däucht uns schön, wenn wir sie missen, Und daß wir glücklich waren, wissen Wir erst, wenn wir es nimmer sind. Wo ist der Mann, wann wird er kommen, Den alle Tugendzierden adeln? Steht er dir nah, noch so vollkommen, Doch weißt du dieß und das zu tadeln; Erst wenn er schied und nimmer kehrt, Erglänzen hell dir seine Gaben, Und eines Menschen ganzen Werth Zu kennen, müßt ihr ihn begraben. Was lieb dir, wird dir lieber sein, Noch schmerzlich lieber durch dieFerne;Blick auf! wie schlingt sie glänzend rein Den goldnen Zauber um die Sterne! Sie webt die blaue Schleierluft Um des Gebirges schroffe Zinnen, Daß eingehüllt in weichen Duft Die Härten des Gesteins zerrinnen. Blick nieder, wo von ihrem Gruß Die Friedhofhügel wogend schwellen, Des dunkeln Stromes grüne Wellen, Der so viel Liebes scheiden muß! Sie spülen Makel weg und Fehle, – Und wie ein Schwan beim Wellenschein, Im Drüberflug ahnt deine Seele: Hier bad' ich einst den Fittig rein.

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Fremder Hunger langweilt, fremdes Glück reizt.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Subkutan. Die Weltbühne, 05.04.1927, Nr. 14 (Theobald Tiger)

Das, was wir uns als Glück ausmalen, stellt sich nicht selten als dessen genaues Gegenteil heraus.

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Aber muß man nicht oft unbedachtsam handeln, wenn man das Glück anreizen will, etwas für uns zu tun?

Lessing, G. E., Briefe. Friedrich Nicolai / Moses Mendelssohn. Briefwechsel über das Trauerspiel. Lessing an Friedrich Nicolai und Moses Mendelssohn, 29. März 1757

Um glücklich zu sein im Leben, brauchen wir etwas zu arbeiten, etwas zu lieben und etwas, auf das wir hoffen können.

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Solange du lebst, lebe glücklich, leihe dir Geld und kaufe dir Butter. Wie willst du den Leib erhalten, wenn er zu Asche geworden?

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