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Ob arm oder reich, niemand ist tugendhaft oder glücklich, wenn ihn das Schicksal nicht an den richtigen Platz gestellt hat.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Dann ist es eine eigene Sache im Leben, daß, wenn man garnicht an Glück oder Unglück denkt, sondern nur an strenge, sich nicht schonende Pflichterfüllung, das Glück sich von selbst, auch bei entbehrender, mühevoller Lebensweise einstellt.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. Juli 1822

Alles ist Gegenstand tödlicher Beunruhigung, wenn es einem um sein einziges Glück geht.

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Stimme dich rein, das Glück geht auf der Straße. Wir müssen uns genußfähig machen für die kleinen Freuden und vertrauen, daß Glück zum Glücke kommt.

Sonntagsfeier. Andachten aus der Schatzkammer der Denker und Dichter, Verlag des Vereins für soziale Ethik und Kunstpflege in Berlin

Glück ist Vollkommenheit des Lebens, die des Reichtums Ursprung ist.

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Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist.

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Unser Glück hängt ab vom Lächeln anderer.

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Glück und Unglück der Menschen hängen nicht weniger von ihrem Gemüt als vom Schicksal ab.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Es ist ein schweres Amt, des Glückes Günstling zu sein, und keiner hat's bis an seinen Tod behauptet.

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Es ist gut, die Glücklichen dieser Welt hin und wieder wissen zu lassen, und wäre es auch nur, um ihren törichten Hochmut ein wenig zu schmälern, dass es ein höheres Glück gibt als das ihre, umfassender und erlesener.

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Frauen versuchen ihr Glück, Männer riskieren ihres.

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Glück ist, wenn einer seine Brille so schnell findet, dass er sich noch erinnern kann, warum er sie aufsetzen wollte.

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Niemals genießen wir ein ganz vollkommenes Glück: den stolzesten Triumphen ist ein Wermutstropfen beigemengt; stets gibt es einen Gram in einem solchen Augenblick, der sich in unsere ungetrübte Freude drängt.

Corneille, Der Cid (Le Cid), uraufgeführt Ende 1636 oder Anfang 1637

Glück ist die Bescheidenheit, mit der der Wurm nicht weiter strebt zu kriechen, als seine Kraft ihn trägt.

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Mein Glaube ist Philosophie und meine Philosophie ist Glaube.

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Genieße deines Glücks! Die Kunst, sich zu erfreun, ist für den Sterblichen die Kunst, beglückt zu sein.

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Des Glückes Welle hebt, die Welle stürzt den Hohen und den Niederen immerzu; kein Seher weiß, wann sie zur Ruhe kommt.

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Auch der Stolzeste nimmt gern vom Glück ein Geschenk an.

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Und da ein wahres Glück untrennbar verbunden ist mit dem Gefühl des Gebens, so ist es klar, daß der Mitmensch dem Glück viel näher steht als der isoliert nach Überlegenheit strebende Mensch.

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Bajazzo Seltsam sind des Glückes Launen, Wie kein Hirn sie noch ersann, Daß ich meist vor lauter Staunen Lachen nicht noch weinen kann! Aber freilich steht auf festen Füßen selbst der Himmel kaum, Drum schlägt auch der Mensch am besten Täglich seinen Purzelbaum. Wem die Beine noch geschmeidig, Noch die Arme schmiegsam sind, Den stimmt Unheil auch so freudig, Daß er's innig lieb gewinnt!

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Wir wollen auf Erden glücklich sein, Und wollen nicht mehr darben; Verschlemmen soll nicht der faule Bauch, Was fleißige Hände erwarben.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844. Caput I