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26202 Sprüche gefunden

Gar Manche, die beständig sannen, Wie sie das Glück wohl könnten bannen, Fiel' es herab auf sie im Regen, Sie hielten ihm den Schirm entgegen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Kein höh'res Glück dem Menschen lacht, als wenn er andre glücklich macht.

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Glück liegt in der Freude des Erreichten und im Erlebnis der kreativen Bemühungen.

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Das menschliche Gut ist der Tugend gemäße Tätigkeit der Seele, und gibt es mehrere Tugenden: der besten und vollkommensten Tugend gemäße Tätigkeit. Dazu muß aber noch kommen, daß dies ein volles Leben hindurch dauert; denn wie eine Schwalbe und ein Tag noch keinen Sommer macht, so macht auch ein Tag oder eine kurze Zeit noch niemanden glücklich und selig.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1098a (I, 6.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Wer Glückseligkeit erwartet, ist ein mit sich selbst und seiner ganzen Anlage unbekannter Tor; es gibt keine Glückseligkeit, es ist keine Glückseligkeit möglich; die Erwartung derselben, und ein Gott, den man ihr zufolge annimmt, sind Hirngespinste.

Fichte, Appellation an das Publikum über die durch ein Kurf. Sächs. Konfiszationsreskript ihm beigemessenen atheistischen Äußerungen (Kurztitel: Appellation an das Publikum gegen die Anklage des Atheismus), 1799

Was ist der Erde Glück? – Ein Schatten! Was ist der Erde Ruhm? – Ein Traum! Du Armer! Der von Schatten du geträumt! Der Traum ist aus, allein die Nacht noch nicht.

Grillparzer, Das goldene Vließ. Dramatisches Gedicht in drei Abteilungen (Der Gastfreund, Die Argonauten, Medea), 1819

Fortuna setzt uns auf ein Rad. Wer heut den Lustsitz oben hat, Liegt morgen unten. Bist du klug, So schicke dich in den Betrug.

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Fragt euch, ob ihr glücklich seid, und ihr werdet aufhören, es zu sein.

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Das Glück ist hinter dem Pfluge.

Hölderlin, F., Briefe. An seine Mutter im November 1797

Glück ist die Fähigkeit zum Verzicht.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004

Der ist am glücklichsten, er sei Ein König oder ein Geringer, dem In seinem Hause Wohl bereitet ist.

Goethe, Iphigenie auf Tauris, 1787. 1. Akt, 3. Auftritt, Thoas zu Iphigenie

Denn dunkel ist des Glückes launenhafter Gang. Ein ungreifbar, unergründlich Rätselspiel.

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Ich habe heute Glück gehabt, gestand sich der Mann abends beim Zubettgehen; es ist mir nichts Unrechtes begegnet.

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Wenn der Mensch nicht schon Seligkeit in sich hätte, könnte er nicht selig werden.

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Nicht Leibeskraft oder Geld macht den Menschen glücklich, sondern Geradsinnigkeit und Vielseitigkeit.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 40.

Mögen alle deine Träume wahr werden, mögen alle deine Himmel blau sein, mögen alle deine Freunde wahrhaft Freunde sein, mögen alle deine Freuden vollkommen sein, mögen Glück und Lachen alle deine Tage ausfüllen.

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Zum Erwerben eines Glücks gehört Fleiß und Geduld, und zu Erhaltung desselben gehört Mäßigung und Vorsicht. Langsam und Schritt für Schritt steigt man eine Treppe hinauf. Aber in einem Augenblick fällt man hinab, und bringt Wunden und Schmerzen genug mit auf die Erde.

Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Nützliche Lehren

Dauerndes Glück ist Langeweile.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Zum Glücklichsein gibt es keinen Schlüssel, nur eine Leiter.

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Wenn ich mir überlege, was ich mir wünsche, finde ich, daß dafür keine andere Bezeichnung angemessen ist als das Wort »Glück«.

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Das höchste Glück ist das, welches unsere Mängel verbessert und unsere Fehler ausgleicht.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Wilhelm Meisters Wanderjahren, 1829. Betrachtungen im Sinne der Wanderer