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26202 Sprüche gefunden

Buddha sagt, das Glück bestehe darin, dem andern soviel Gutes als möglich zu tun. Bei oberflächlicher Betrachtung erscheint einem das sonderbar. Und doch ist es so. Glück ist nur möglich unter der Bedingung, daß man sich von allem persönlichen egoistischen Glück lossagt.

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Positives Glück gibt es auf Erden nicht. Irdisches Glück heißt –: Das Unglück besucht uns nicht zu regelmäßig.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Der Augenblick Warum denn währt des Lebens Glück Nur einen Augenblick? Die zarteste der Freuden Stirbt wie der Schmetterling, Der, hangend an der Blume, Verging, verging. Wir ahnen, wir genießen kaum Des Lebens kurzen Traum. Nur im unsel'gen Leiden Wird unser Herzeleid In einer bangen Stunde Zur Ewigkeit.

Herder, J. G., Gedichte

Selten gibt's ein Glück, das nicht in Schaum zerfließt, wenn man es zu genau ergründet.

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Glücklich sein, heißt schläfrig sein im Munde der Knechte. Glücklich sein! mir ist, als hätt ich Brei und laues Wasser auf der Zunge, wenn ihr mir sprecht von glücklich sein. So albern und so heillos ist das alles, wofür ihr hingebt eure Lorbeerkronen, eure Unsterblichkeit.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Erster Band. Erstes Buch. Hyperion an Bellarmin

Die Wahrheit des Glaubens ist nicht, was er glaubt, sondern daß er glaubt.

Vischer, Ästhetik oder Wissenschaft des Schönen. Zum Gebrauche für Vorlesungen, 1846

Der Mann genießt das Glück, das er empfindet, die Frau das Glück, das sie verschafft.

Laclos, Gefährliche Liebschaften (Les Liaisons dangereuses), 1782

Größtes Glück auf Erden ist es, eine Nacht zwischen einer schönen Frau und einem schönen Himmel zu teilen.

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Jeder Mensch kann glücklich sein, wenn er nur will!

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Die Pflicht zu glauben, setzt die Möglichkeit dazu voraus.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Das Glück ist eine Redensart, Für das, was andere erreichen.

Presber, Vom Weg eines Weltkindes. Ein Buch Sprüche, 1914

Langsam-kommendes Glück pflegt auch am längsten zu weilen.

Herder, Blumen aus morgenländischen Dichtern gesammlet (in: Zerstreute Blätter, 4. Sammlung), 1792. Drittes Buch. Aus: Langsames Glück

Mit ein bisserl Charakter kann der Mensch sein Unglück prächtig verschweigen, aber 's Glück - da wird jeder Atemzug zur Heroldstrompeten, jede Bewegung trommelts aus: "hier ist a kolossale Seligkeit zu sehn!"

Nestroy, Der alte Mann mit der jungen Frau, 1849

Dunkel umfängt uns rings, doch, steigt die Sonne der Liebe, Über des Abgrunds Nacht spielen die Falter des Glücks.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Das Lächeln des Glücks ist meist ein ironisches.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Die Welt wird nie das Glück erlauben, Als Beute wird es nur gehascht, Entwenden mußt dus oder rauben, Eh dich die Mißgunst überrascht.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Geheimnis, 1797

Der hat nie das Glück gekostet, der's in Ruhe genießen will.

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Wirf ein Glückskind in den Fluss, und es kommt gesund wieder heraus, mit einem Fisch im Munde.

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Man bemerkt oft das eigene Glück nicht, weil man zu viel auf jenes der Andern sieht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Daß es den beschenkt, der’s nicht verdient, das bewundert die Welt am Glück.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ein Zoll Glück ist so viel wert als ein Klafter Überlegung.

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