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26202 Sprüche gefunden

Aber ohne Arbeit gibt es kein Glück.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Ein neues Lied, ein besseres Lied, O Freunde, will ich euch dichten! Wir wollen hier auf Erden schon Das Himmelreich errichten.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844. Caput I

Die Seligkeit eines Augenblicks verlängert das Leben um tausend Jahre.

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Das Glück ist wie der Markt, wo oftmals, lässt du dir Zeit, die Preise fallen werden.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert). Of Delays, 1625

Je glücklicher ein Mensch ist, desto heftiger bangt er um sein Glück.

Balzac, Der Ehevertrag (Le contrat de mariage), 1835 (dt. 1846)

Ein Wandrer zog mit müdem Schritt: "Herr Postillion, ei, nehmt mich mit!" Drin saß ein braunes Kind allein, nun fuhren traulich sie zu zwein. Er sprach, er habe das Glück gesucht, doch sei das Glück noch auf der Flucht; sie sprach, nun sei auch die Mutter tot, da sucht sie jetzt als Magd ihr Brot. Wie kurz die Fahrt! Das Posthorn klang, der Bursche sich aus dem Wagen schwang. Sie sind einander nimmer begegnet, doch jeder hat still das andre gesegnet.

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Um wirklich weise und folglich auch wirklich glücklich zu sein, braucht man nur frei von allen Leidenschaften zu sein.

Voltaire, Memnon oder Die menschliche Weisheit (Memnon ou la sagesse humaine), 1768

Tiefes Glück ist Gegenwart ohne Denken.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Ob denn die Glücklichen glauben, daß der Unglückliche wie ein Gladiator mit Anstand vor ihnen umkommen solle, wie der römische Pöbel zu fordern pflegte?

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 1. Heft, 1824

Sollt' ein schönes Glück mich kränken, Weil es allzu rasch entfloh? Kurz Begegnen, lang Gedenken Macht die Seele reich und froh.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter. Sprüche, 1.

Gott, was ist Glück: eine Griessuppe, eine Schlafstelle, keine körperlichen Schmerzen - das ist schon viel!

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"In der Ferne weilt das Glück!" Mutig bin ich ausgezogen, um es mutig zu erringen, Auf des Lebens Sturmeswogen Hielt ich mich mit kühnen Schwingen, Und im Kampfe mit dem Leben War mir nichts zu schwer zu tragen, Alles hab' ich hingegeben, Kühner kann kein anderer wagen. Immer jagte ich dem Glücke Ruhlos auf der Ferse nach, Um es, trotz dem Mißgeschicke, Einzuholen nach und nach. Eitler Wahn! Verlor'ne Zeit! All umsonst war mein Bemühen, Täglich scheint zu meinem Leid Meilenweit das Glück zu fliehen. Lieb' und Heimat sind nun ferne, Mut und Kraft hab ich verloren, Und nun weilt das Glück vielleicht Dort, wo arm ich ward geboren!

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Das größte ›Unglück‹ vieler Menschen ist ihre Vorstellung vom ›Glück‹.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das Märchen vom Glück Sie sind allein, denn die Mutter kehrt Zu Nacht erst vom Felde zurück… Durchs Fenster rauschet die Linde, Und die Alte erzählet dem Kinde Das sonnige Märchen vom Glück. Sie erzählt vom verwunschenen Königssohn Und der boshaft grollenden Fee, Vom Schloß am Felsenstrande Vom wilden Wogengebrande Und der Fischerhütte am See. Und der Prinz vertrauerte Jahr um Jahr Als Schlange im dumpfigen Grund… Er wand sich in glühenden Ketten; Ein Kuß nur konnte ihn retten, Ein Kuß von rosigem Mund. Des Fischers liebliches Töchterlein Trug hohen, herrlichen Sinn; Sie sprengte die Ketten von Golde; Er aber machte die Holde Zu seiner Königin! Großmutter schweigt, und das Spinnrad schnurrt, Und das Mägdlein sitzt wie gebannt; Und es faltet die Hände im Schoße Und heftet das Auge, das große, Starr träumend an die Wand. Großmutter, wie schön, o wie einzig schön! Großmutter, o wäre das wahr! Großmutter, mir würde nicht bange, - Wie gerne umarmt ich die Schlange Trotz Schauer und Todesgefahr! Warum nur hat man das alles erdacht, Wenn's nie sich auf Erden begab… ? Mir wird in der Seele so wehe, Wie in des Kirchhofs Nähe, Wie vor des Vaters Grab! Sei stark, du zitterndes Kinderherz, Und dränge die Thränen zurück! Uns alle hat es belogen, Uns alle hat es betrogen, Das sonnige Märchen vom Glück!

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Unrechtmäßig ist es, wenn man, ohne zu schießen das Ziel treffen, ohne standzuhalten siegen, ohne Tätigkeit eine Unternehmung gut ausführen und als ein schlechter Mensch glücklich sein will.

Plutarch, Parallelbiographien (Vitae parallelae), entstanden ab 96 n. Chr. Aemilius Paulus

Die Glückseligkeit besteht in dem glücklichen Leben, das glückliche Leben im tugendhaften Leben.

Aristoteles, Magna Moralia

Nur der ist glücklich, und wahrhaft glücklich, der sagen kann: "Willkommen das Leben, was immer es auch bringen möge! Willkommen der Tod, wie immer er sei!"

Bolingbroke, Die philosophischen Werke (The Philosophical Works of the late Right Honorable Henry St. John, Lord Viscount Bolingbroke, 5 Bde.), 1754 (posthum)

Das Glück läßt sich nicht jagen Von jedem Jägerlein; Mit Wagen und Entsagen Muß drum gestritten sein.

Scheffel, Der Trompeter von Säckingen, 1854

Wir tragen leichter ein Unglück, das uns andere verursacht, als ein Glück, das wir anderen verdanken.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1893

Das Glück ist wetterwendisch und rund gleich wie ein Ball.

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Wenn auf Erden Glück möglich ist, dann erst, wenn wir die Größe der Frau begriffen haben.

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