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Von der Wiege bis zum Grabe Flicht sich Schmerz in unser Leben; Ungetrübten Glückes Gabe Wurde keinem noch gegeben.
Das Glück ist eine Sache, die man fühlt und erlebt, es läßt sich nicht definieren und durch Vernunft erklären.
Das Glück ist unbeständig: schnell fordert es zurück, was es gegeben hat.
Die zarte, schöne Welt, schön anzuschaun, zart empfinden ist das Glück, und Glück im Herzen schützt vor allem Unglück.
Mit unglücklichen Menschen muß man subtil umgehn, die glücklichen können schon eher einen Puff aushalten.
Mach' selber dich glücklich, es ist nicht so schwer, Fortuna's Laune, sie schwankt; – Und wahrhaft glücklich ist immer nur der, Der sein Glück nicht dem Glücke verdankt.
Die höchsten Stände in ihrem Glanz, in ihrer Pracht und Prunk und Herrlichkeit und Repräsentation aller Art können sagen: unser Glück liegt ganz außerhalb unserer selbst; sein Ort sind die Köpfe anderer.
Glück kann man nicht heucheln.
Glück hat manchen niedergerungen, Den vordem kein Unglück bezwungen.
Wenn ihr glaubtet, glücklich zu sein, so wäret ihr es auch.
Unten am Einganges des „Berges der Läuterung“ wird der feste Entschluß und die unumwundene Erklärung von den Menschen verlangt,jeden Preis, der gefordert werden möge, für das wahre Glück zu zahlen; ohne das findet kein Einlaß statt, und auf einembequemerenWege istnoch niejemand zum Glücke gelangt.
Aber am meisten beglückt, wer, was er liebte, gewann.
Das Glück ist gut und fromm; gleich teilt es seine Gaben: Die Reichen läßt es Furcht, die Armen Hoffnung haben.
Denn um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, daß man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.
Wie albern der Grundsatz über die Unbeständigkeit des Glücks, es gibt gar nix Beständigeres.