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26202 Sprüche gefunden

Der Engel des Glücks pocht nur einmal an unsere Pforte; wehe dem Verblendeten, der nicht öffnet!

Eckstein, Margherita, 1874

Aber freilich läßt sich Niemand gern zwingen, auch nicht einmal zwingen glücklich zu sein, und wie oft schon überwog die Idee den wirklichen Vortheil.

Moltke, Darstellung der innern Verhältnisse und des gesellschaftlichen Zustandes in Polen, 1832

Wenn ich die Glücksfälle in meinem Leben zähle, zähle ich dich zwei mal!

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Kein Sterblicher fühlt an des Glückes Genuß sich gesättigt.

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Nur das Glück, das man anderen bereitet, führt zum eigenen Glück.

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Wenn du glücklich sein willst, so mache, daß du unglücklich erscheinst.

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Es gibt Leute, die so sehr Feind ihrer selbst sind, daß sie lieber ein Unglück haben, das sie haben kommen sehen: weil sie es vorausgesehen haben, als den Genuß eines Glücks, auf das sie nicht gefaßt waren.

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Ja Freund! oft trinket der Mensch die Lust in Strömen und dürstet, Der Glücklichste stirbt unter Wünschen; ein Tropfen Kummers verbittert Ihm ganze Meere von Freude. Die Einbildung spornt seine Triebe, Wie Rösse reißen sie aus, die Zwang und Zügel verachten, Und ziehn ihn mit sich zum Abgrund.

Kleist, E. C., Gedichte. Der Frühling. Aus: Die Unzufriedenheit des Menschen. An Herrn Professor Sulzer

Man kann sehr glücklich sein, wenn man die Zustimmung der andern nicht fordert.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Zelter, 3. Februar 1831

Seligkeit und Unseligkeit ruht in der Seele.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 170.

Das verläßlichste Glück dieses Lebens ist das nichtige Glück der Illusion.

Leopardi, Gedanken aus dem Zibaldone (Pensieri di varia filosofia e di bella letteratura (ab 1817)), 1845 (posthum), übersetzt von Ludwig Wolde 1943

Um das Glück zu ersetzen, braucht man zu viel Verstand und zu wenig Moral.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Wenn behauptet wird, daß die Menschen, die am wenigsten empfinden, die glücklichsten sind, so erinnere ich mich immer an das indische Sprichwort: Sitzen ist besser als stehen, liegen besser als stehen, aber das beste ist tot sein.

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So ist das Glück, es nähert sich dir, es berührt deine Stirn, du aber bist so betroffen von seiner Gegenwart, so befangen, und machtlos, es zu ergreifen, daß du die Göttin erst erkennst, wenn sie entschwunden ist.

Frenzel, Lucifer. Ein Roman aus der Napoleonischen Zeit, 5 Bde., 1873

Der ist ein Glücklicher, der, wenn er sich zur Ruhe niederlegt, sich darauf freut, am Morgen wieder aufzuwachen.

Rothe, Stille Stunden. Aphorismen aus Richard Rothe's handschriftlichem Nachlaß, 1872

Einem kälbern die Ochsen, dem andern nicht einmal die Kühe.

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Ach, nicht einmal das Leid bricht ein Menschenherz, wieviel weniger das Glück!

Hesekiel, Eine brandenburgische Hofjungfer. Historischer Roman aus Joachim Nestor's Tagen, 3 Bde., 1868

Als Gott wegen einer Masse Menschen, die aus sich selbst nichts machen können, in Verlegenheit war, da schuf er das Glück.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Wer Glück sucht, lerne entbehren.

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Denn glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag.

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Das Fenster öffnen und eine Biene aus dem Zimmer lassen – ist das vielleicht nicht Glück?

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