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26202 Sprüche gefunden
... Niemand wollte es [das Leben] gerne lassen und sterben, da doch immer ein Unglück über das andere käme und wäre da kein Aufhören bis in den Tod.
... du [das Leben] bist nur Narr des Todes, denn durch die Flucht strebst du ihm zu entgehn und rennst ihm ewig zu.
Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild; Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht Sein Stündchen auf der Bühn', und dann nicht mehr Vernommen wird: ein Märchen ist's, erzählt Von einem Dummkopf, voller Klang und Wut, Das nichts bedeutet.
Man sagt, es sey im Leben, Wie mit dem Würffelspiel; Wann nicht thut fallen eben, Was man woll haben wil, So muß man, was gefallen, Gedultig nehmen an.
Dieses Leben ist eine Schiffahrt, der Tod ist der sicherste Hafen. Unser Erdenleben ist ein Gefängnis für die Seele, der Tod ist die Befreiung daraus.
Das Leben gleicht dem Stahle; braucht man ihn, so glänzt er; läßt man ihn still liegen, so frißt ihn der Rost. Rasten heißt rosten. Liebst du Glanz und Ehren, so liebe die Arbeit!
Das Licht des Tages schauen ist das Süßeste Für Menschenkinder und die Unterwelt ein Nichts.
Nicht sein Leben mit dem anfangen, womit man es zu beschließen hätte. Manche nehmen die Erholung am Anfang, und lassen die Mühe für das Ende zurück: allein erst komme das Wesentliche, nachher, wenn Raum ist, die Nebendinge.
Die Tage fließen dahin, und unwiederbringlich verrinnt das Leben.
Nicht Leben ist ein Gut, sondern gut leben.
Das Leben der Toren ist unerfreulich und angsterfüllt; es wird durchgängig nur von der Rücksicht auf die Zukunft bestimmt.
Leben ist: einfach ein verdammtes Ding nach dem anderen.
Der Reiz ist hin, der Zauber bricht! So ist des Lebens wildes Fieber: Delirium, das uns besticht; Wir sollten schrein, und lachen lieber. Und jede lichte Pause hebt Die Hülle von den blut'gen Narben; Und wer der Weisheit folgt, der lebt Als Märtyrer, wie Heil'ge starben.