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Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.
Der Wellenschlag der Generationen im Strom des Lebens ist rhythmisch, hat Takt und Periodizität im Zusammenhang mit kosmischem Rhythmus.
Du bist ein atmend' Blatt am Daseinsbaume, So du der Menschheit lebst mit deiner Kraft, Und lebst unsterblich in der Menschheit fort. Du bist ein losgelöstes Blatt im Winde, Verflatternd und verwehend, so du nur Dir selber lebst in dumpfen Sinnentriebe.
Mit dem Leben zugleich ist die Sitte da, die innere Form des Lebens, die nicht sich entwickelt oder gemacht wird, sondern da ist, sobald das freibewegliche Leben da ist, das seinen eigenen Takt und Rhythmus in der Welt und gegen die Welt hat.
Ringe, denn die Pfort ist enge und der Lebensweg ist schmal! Hier bleibt jeder im Gedränge, der nicht zielt zum Himmelssaal!
Das, was das Leben hindurch andauert – darauf kommt es an; auf mein Leben kommt es mir an, in seiner langen Fortdauer und in seinem Verlauf.
Wenn man sich mit dem Leben verfeindet, versöhnt man sich mit dem Tod.
Als ein wesentlich sinnliches Wesen beginnt der Mensch seine Laufbahn auf dieser Welt, als ein wesentlich Geistiges soll er sie hier abschließen.
Tirili! Tirili! ich lebe! Ich fühle den süßen Schmerz der Existenz, ich fühle alle Freuden und Qualen der Welt, ich leide für das Heil des ganzen Menschengeschlechts, ich büße dessen Sünden, aber ich genieße sie auch.
Das Leben – immer ein Traum oder eine Raserei im Gehege.
Das Leben kann und soll im Alter immer schöner und großartiger werden, leichter aber wird es nicht.
Ein Menschenleben ist ein Teppich aus zahllosen Fäden, die erst durch ihre Verknüpfung ein Muster ergeben. Nimmt man nur einen Faden heraus und betrachtet ihn für sich, so wird man nicht nur dem Ganzen nicht gerecht, sondern bewertet auch den einzelnen Faden falsch.
Es kommt nicht darauf an, glücklich zu leben, sondern sein Schicksal zu erfüllen und alles Menschliche auf seine Weise zu erschöpfen.
Kurze Zeit ist dir gesetzt Auf der Welt zu krabbeln; Erst wirst du umhergehetzt Nach der Leute Babbeln. Später hetzt die Liebe dich, Dann des Hungers Pfeifen; Tausend Wünsche regen sich, Mußt sie dir verkneifen. Streit und Zank im Ehejoch, Schicksalsschlag von oben, Und dabei sollst du noch hoch Solchen Himmel loben. Ach, du weißt schon, wie ich's mein', Teurer Erdenbruder, Kein Gottvater pfuscht uns drein, Sondern andre Luder.
Es ist nicht schwierig, zu sterben. Es ist schwieriger, tausendmal schwieriger, zu leben.