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26202 Sprüche gefunden

Wer wünschen well, das er reht leb, Der wünsch, das im got darzü geb Ein gsunder sinn, lib und gemüt, Und in vor vorcht des todes bhüt, Vor zorn, begir und bösem git.

Brant, Das Narrenschiff (Daß Narrenschyff ad Narragoniam), 1494

Wolt ihr euch aber hoch bewerben, So lebt so, daß ihr wohl mögt sterben!

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Was da lebet, muß verderben, Soll es anders werden neu.

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Weinend grüßt du das Erdenrund, Lächelnd küsset dich der Freunde Mund; Lebe so, daß einst du beim Erblassen Lächelnd mögest weinende Freunde lassen!

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Ist Leben doch des Lebens höchstes Gut! Ein Rasender, der es umsonst verschleudert!

Schiller, Maria Stuart, 1800. 3. Akt, 6. Auftritt, Mortimer

Gut gelebt und selig gestorben, Ist dem Teufel die Rechnung verdorben.

Brentano/Arnim, Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder, 3 Bde., 1805-1808

Und lernen leben in Gesellschaft wir, Ist Einsamkeit es, die uns sterben lehrt.

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Wer hat den Weg durchs wilde Meer gefunden, der nie mit Todesstürmen stritt? Es ist ein Herz mit seinen Wunden mehr wert als eins, das niemals litt.

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Ständig wandelt sich das Leben. Oft wird aus Glück Unglück. Not verwandelt sich in Reichtum, und Liebe kann in Hass umschlagen. Kein Mensch sollte das jemals vergessen.

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Wer die Menschen sterben lehrt, lehrt sie leben.

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Die erste Hälfte des Lebens verbringt man, indem man sich nach der zweiten sehnt, die zweite, indem man die erste bedauert.

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Das Leben eilt dahin, und auch nicht eine kurze Zeit lässt es sich halten.

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Das Wort »sein« bedeutet im Deutschen beides: Dasein und Ihmgehören.

Kafka, Die Zürauer Aphorismen, entstanden 1917-1918, von Max Brod unter dem Titel "Betrachtungen über Sünde, Hoffnung, Leid und den wahren Weg" veröffentlicht 1931

Jeder lebt hinter einem Gitter, das er mit sich herumträgt. Darum schreibt man jetzt soviel von den Tieren. Es ist ein Ausdruck der Sehnsucht nach einem freien natürlichen Leben. Das natürliche Leben für den Menschen ist aber das Menschenleben.

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Mensch sein heißt leben, und nicht Sklave sein.

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Unser Dasein liegt zwischen zwei Ewigkeiten.

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Das schlechteste Leben ist besser als der beste Tod.

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Die Menschen denken über die Vorfälle des Lebens nicht so verschieden, als sie darüber sprechen.

Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 158]

Gibt es Leben auf dem Mars? Nein. Gibt es Leben auf dem Mond? Nein. Gibt es Leben auf der Erde? Noch!

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Stell' dir vor, es ist Krieg, und niemand erinnert sich an das Ende dieses Spruches: Stell' dir vor es ist Krieg, und alle gehen drauf.

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Es sei! Des Lebens volle Schalen Hab' ich geneigt an meinen Mund, Und auch des Lebens ganze Qualen Hab' ich geschmeckt bis auf den Grund.

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