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Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
Es gehört auch zum Leben, sich einer schweren Notwendigkeit unterziehen zu lernen und von der Hoffnung zu zehren!
Wie eine Rose blühet/ Wen man die Sonne sihet/ Begrüssen diese Welt: Die ehr der tag sich neiget/ Ehr sich der abendt zeiget/ Verwelckt/ vnd vnversehns abfält. So wachsen wir auff erden Vnd dencken gros zu werden/ Vnd schmertz/ vnd sorgenfrey. Doch ehr wir zugenommen/ Vnd recht zur blütte kommen/ Bricht vns des todes sturm entzwey.
Wenn der eine große Schiedsrichter zu deinem Namen kommt, schreibt er nicht auf, ob du gewonnen oder verloren hast – nurwiedu das Spiel gespielt hast.
Wer die Grenzen des Lebens begriffen hat, weiß, daß jenes leicht zu beschaffen ist, was das Schmerzende des Mangels beseitigt und das gesamte Leben zu einem vollkommenen macht. Darum bedarf er keiner Veranstaltungen, die Kämpfe mit sich bringen.
Nur ein Pfand ist unser Leben, Unsre Freud und unser Glück, Was der Himmel hat gegeben, Nimmt er wiederum zurück. Was wir waren, was wir hatten, Was wir haben, was wir sind, Alles ist wie Traum und Schatten, Alles mit der Zeit verrinnt. Laß das Weinen! Laß das Klagen! Fasse Mut in deinem Leid! In des Leben trübsten Tagen, Gibt Gott Trost nur und die Zeit.
Man kommt, erblickt das Licht der Welt als williges Genie. Man geht benutzt, missbraucht, entstellt als billige Kopie.
Ein Baum spiegelt das Sein. Er wandelt sich. Verändert stellt er sich selbst wieder her. Und bleibt immer der gleiche.
Die Bewegkraft des Todes liegt im Leben begründet, die Bewegkraft des Lebens entspringt dem Tod. Ohne die Bewegkraft des Todes stirbt man nicht, und ohne die Bewegkraft des Lebens lebt man nicht.
Ist unser Leben eine Rennbahn nicht, Wo jeder jeden sucht zu überholen?
Kann mich der Tod so bald entseelen, Was nützt mir alles Glück der Welt? Um froh zu sterben, will ich leben.
Die meisten haben höchstens in ihrem Leben einen Augenblick eine dunkle Ahndung dessen, was eigentlich das Leben ist.
Ich möchte dort hingehn, wo niemand mich kennt, Kein Mensch meine Sprache spricht, keiner mich nennt. Ich wünsche ein Haus ohne Wand, ohne Tor, Kein Nachbar ihm nah und kein Wächter davor, Und wenn ich erkranke, kein Mensch, der mich pflegt, Und wo, wenn ich sterbe, kein Klaglaut sich regt.
Wer soll was von wem wann erzählen? Jeder wird sein Eig’nes nur erwählen. So verging das eig’ne mir, das Leben: Weinen, einsam sein, sich schweigend quälen.
Ich kann als Wandrer durch die Welt nur treiben, Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend. Nach meinem Sinn nur lesen oder schreiben – Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend. Die Hände hab’ ich vors Gesicht geschlagen, Die Tränen fließen stets bei meinen Klagen, Die Fehler sehe ich, die in mir lagen, Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend. Das Fundament der Welt ist wüst, o Not! Das Korn ist aufgebraucht, es gibt kein Brot, Weh diesem Leben, das hingeht zum Tod! Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend.
Der Weg ist jenseits von Sprache, auf ihm gibt es kein Gestern, kein Morgen, kein Heute.