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26202 Sprüche gefunden

Man muss zuerst selbst leben lernen, ehe man andere beschuldigt!

Dostojewski, Aufzeichnungen aus einem Kellerloch, Erstdruck 1864. Zweiter Teil, VI. Übersetzt von Hermann Röhl 1923

Zugefroren ist der Teich im kalten Winter, doch ich weiß einen Wassrstreifen darin; nimmer wird ein Quell zu Eis.

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Wähle den Weg über die Bäche und stürze dich nicht gleich ins Meer! Man muß durch das Leichtere zum Schwierigeren gelangen.

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Freuet euch des wahren Scheins, Euch des ernsten Spieles: Kein Lebendiges ist ein Eins, Immer ist's ein Vieles.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gott und Welt. Aus >Epirrhema<

Das Leben muß man kauen, das Dasein ist ein Priem.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Gedichte, 1931. Aus: Der Priem, in: Die Weltbühne, 08.09.1931, Nr. 36 (Theobald Tiger)

Auf dieser Welt muß entweder bald gestorben oder geduldig gelebt werden.

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Willst du Leben erwecken, so stirb dafür! Das Christentum empfing sein Leben durchs Kreuz. Das Vaterland durch die Gefallenen. Keine Erneuerung, es sei denn durch den Tod.

Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Wer nichts im Leben liebt, weil er die Wahrheit des Lebens verschmäht, schüttet die Quelle seines Schaffens mit Sand zu.

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Wer kennt die ganze Lebensgeschichte eines Menschen? – Er selbst kennt sie nicht!

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Das Leben nimmt keine Rücksicht auf unsere Zukunftspläne.

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Die Angelegenheiten unseres Lebens haben einen geheimnisvollen Gang, der sich nicht berechnen läßt.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 2. Buch, 11. Kap.

Das Leben hat keine Überstunden.

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Unser Leben soll für unsere Mitmenschen ein Grund der göttlichen Liebe sein.

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Wer lange in bedeutenden Verhältnissen lebt, dem begegnet freilich nicht alles, was dem Menschen begegnen kann; aber doch das Analoge und vielleicht einiges, was ohne Beispiel war.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 3. Buch, 18. Kap. Aus Makariens Archiv

Ohne es zu wissen, predigen wir alle durch unser Leben.

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Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht klagen, Das Unvermeidliche mit Würde tragen, Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben: Heißt Leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

Gaal (Hg.), Polymnia. Eine Auswahl von Stellen aus den Werken der vorzüglichsten deutschen Dichter, 4 Bde., 1820-21

Leben ist ein köstlich Ding, brauchst du's klug gesinnt: Nutz es wie ein Schmetterling, nimm es wie ein Kind!

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Lange leben heißt gar vieles überleben, geliebte, gehaßte, gleichgültige Menschen, Königreiche, Hauptstädte, ja Wälder und Bäume, die wir jugendlich gesät und gepflanzt. Wir überleben uns selbst und erkennen durchaus noch dankbar, wenn uns auch nur einige Gaben des Leibes und Geistes übrig bleiben.

Goethe, J. W., Briefe. An Auguste Gräfin zu Bernstorff-Stolberg, 17. April 1823

Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.

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Auch wenn du nichts hast, du hast das Leben, das alles beinhaltet.

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Ganz unverkennbar ist alls, was geschehen, nicht das Letzte und Gute, wie es werden und bleiben soll, sondern nur die Bahnung des Weges zu einem besseren Ziele hin. Dieses Ziel scheint aber in weiter Entfernung zu liegen, wir werden es wahrscheinlich nicht erreicht sehen und darüber hinsterben. Wie Gott will; alles wie Er will. Aber ich finde Trost, Kraft, Mut und Heiterkeit in dieser Hoffnung, die tief in meiner Seele liegt. Ist doch alles in der Welt nur Übergang! Wir müssen durch!

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