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26202 Sprüche gefunden

Das Leben ist so wertvoll, behandle es mit Sorgfalt!

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Wir steuern durch dieses bunte Weltgewühl Geleitet vom Gedanken und Gefühl. Wohl dem, in dem sich beide so verbinden, Daß sie zum Ziel die rechten Bahnen finden!

Blumenthal (Hg.), Neue Monatshefte für Dichtkunst und Kritik, 1875-77. 1875

Sind wir ja eben deshalb da, um das Vergängliche unvergänglich zu machen.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus: Kunst und Altertum. Dritten Bandes erstes Heft, 1821

Mein Leben Mein Leben, ein Leben ist es kaum, Ich gehe dahin als wie im Traum. Wie Schatten huschen die Mensch hin, Ein Schatten dazwischen ich selber bin. Und im Herzen tiefe Müdigkeit – Alles sagt mir: Es ist Zeit ...

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Das Leben bildet und das bildende Leben ist nicht Sache des Wortes, sondern der Tat, es ist »Tatsache«.

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Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Anmutige Gegend. Faust zu Ariel

Dem Glücke feind, sein Leben nur als Frucht der Arbeit, erfüllter Pflichten nehmen.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Was das Geheimnis des Daseins so innig berührt, kann nicht in den üblichen sprachlichen Formen ausgedrückt werden.

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Kannst du das Leben verstehen? Ich nicht. Ein großes graues graues Ding wie ein Tier und man weiß nie, wie es aussieht, und man weiß nie, was es einem tut. Und wehrt man sich, wird man zertreten von einem grauen schweren Fuß.

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Das Leben zu einem guten Ende bringen ist schwieriger, als Bastschuhe flechten.

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Kurz wird mir alle Zeit, Leicht wird mir Pein und Plag, Denk ich bei Nacht und Tag An Himmelsherrlichkeit.

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Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.

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Es ist ein großer Unterschied, ob man ein aufrichtig schlichtes oder ein unachtsames Leben führt.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 17. Kapitel. Übers. Otto Apelt (1923) Originaltext: Multum interest, simpliciter vivas an neglegenter

Die wahre feine Lebensart, welche mehr tut, als mit Blitzesschnelle eine gefallene Stricknadel aufheben, entspringt entweder aus der Tiefe des Geistes oder aus der Fülle des Herzens, und weder der Tanzmeister lehrt sie noch Chesterfield.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [97]

Eine Ruhe, im Sinn der Verholzung, besitz ich noch nicht. Ich hab nur sagen gewollt, daß ich mich fein still auf dem Platze halte, der mir zugewiesen, und von da aus in angemessener Bescheidenheit mit einer, sozusagen, mehr unparteiischen Heiterkeit diese Welt betrachte als ehedem.

Busch, W., Briefe. 1841 bis 1892. An Johanna Keßler

Merkwürdig, daß man herumgehen und doch tot sein kann.

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Die Ereignisse kommen nicht, sie sind da, und wir begegnen ihnen auf unserem Wege.

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Wessen Privatleben niemals die Zentren des Gesellschaftslebens berührt, dessen Biographie kann für Seelenforscher höchst wichtig sein, die Allgemeinheit geht sie nichts an.

Mühsam, Selbstbiographie. Auszug aus einem Manuskript vom Jahr 1919

Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.

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Die Welt sehn in einem Körnchen Sand, den Himmel in einem Blütenrund, die Unendlichkeit halten in der Hand, die Ewigkeit in einer Stund.

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Es läßt sich im Leben doch nichts, gar nichts, nachholen, keine Arbeit, keine Freude, ja, sogar das Leid kann zu spät kommen.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838