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26202 Sprüche gefunden

Unser Leben ist ein Strom, der sich ins Meer ergießt.

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Der Zweck des Erdenlebens der Menschheit ist der, dass sie in demselben alle ihre Verhältnisse mit Freiheit nach der Vernunft einrichte.

Fichte, Die Grundzüge des gegenwärtigen Zeitalters. Dargestellt in Vorlesungen, gehalten zu Berlin, im Jahre 1804/05, 1806. 1. Vorlesung

Weißt du das Leben nicht recht zu genießen, so weiche Erfahrenen.

Horaz, Briefe (Epistolae). II, 2, 213 Originaltext: Vivere si recte nescis, decede peritis!

Lied Oft, wenn wir lang im Dunkel schweifen Durch eine tiefverhüllte Nacht, Dann werden uns die Purpurstreifen Aurorens plötzlich angefacht. Verzweifle keiner an den Wegen, Die das Verhängnis mächtig geht, Sie bringen uns dem Glück entgegen, Das wunderbar am Ziele steht. Und hat dich Mißgeschick betroffen, Und hat dich mancher Schmerz verletzt, Hör dennoch nimmer auf zu hoffen, Und die Erfüllung naht zuletzt. Es quälen uns so manche Plagen, Eh' uns der Götter Gunst beglückt, Wir müssen manche Dornen tragen, Eh' uns der Kranz der Freude schmückt. So wechselt's in den ird'schen Dingen, Das ist der Fluch der flücht'gen Zeit, Und will ich morgen fröhlich singen, So muß ich kläglich weinen heut. Zwar kommt Erhörung oft geschritten Mit ihrer himmlischen Gewalt, Doch dann erst hört sie unsre Bitten, Wenn unsre Bitten lang verhallt.

Platen, Gedichte

Unser ganzes Kunststück besteht darin, daß wir unsere Existenz aufgeben, um zu existieren.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 3. Heft, 1826

Für den ist kein Übel im Leben, der sich wahrhaft überzeugt hat, dass nicht zu leben kein Übel sei.

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. X.

In Unbewußtheit leben ist das Süßeste, bis man erkennt, was Freude sei, was Schmerz.

Sophokles, Ajax (auch Aias oder Rasender Ajax), ca. 449 v. Chr

Denn die im Leben um das Leben geizen, Entsagen unbelohnt des Lebens Reizen.

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Es lebt nur, wer nicht sich allein lebt.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Wie weise und glücklich ist der, welcher so lebt, wie er am Ende wünschen wird, gelebt zu haben.

Thomas von Kempen, Die Nachfolge Christi (De imitatione Christi), um 1418

Das Leben besteht im wesentlichen aus Glauben und Geduld. Wer diese besitzt, kommt zu einem herrlichen Ziel.

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Wer sich nicht nach der Decke streckt, Dem bleiben die Füße unbedeckt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Wisse die Wege, erkenne deinen eigenen Weg durch die Welt und hin zu Gott.

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Wesentliche Lebensaufgabe: das Leben jeden Tag von neuem zu beginnen, als wäre dieser Tag der erste – und doch alle Vergangenheit, mit all ihren Resultaten und unvergessenen Gewesenheiten darin zu sammeln und zur Voraussetzung zu haben.

Simmel, Fragmente und Aufsätze, hg. von Gertrud Kantorowicz, München 1923 (posthum)

Ein Leben ohne Ziel ist unstet.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 95. Brief. Übers. Internet Originaltext: Vita sine proposito vaga est

Unser Leben gleicht einem Tanze; es ist so lang lustig, als der Spielmann aufgeigt; jählings springt eine Saite, und alles ist still.

Sutor, Latinum Chaos de, ex et pro omni, 1716

Leben ist ein großes Fest, Wenn sich's nicht berechnen läßt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gesellige Lieder. Aus >Frühlingsorakel<

Nicht vor dem Tode, nur vor dem Leben sollte man sich fürchten, denn nur dieses kann die Seele töten.

Leixner, Aus meinem Zettelkasten. Sprüche aus dem Leben für das Leben, 1896

Alles lebt nur auf 8 Tage.

Fontane, T., Briefe. An Mathilde von Rohr

Hörtest du denn nicht hinein, Daß Musik das Haus umschlich? Nacht war schwer und ohne Schein, Doch der sanft auf hartem Stein Lag und spielte, das war ich. Was ich konnte, sprach ich aus: »Liebste Du, mein Alles Du!« Oestlich brach ein Licht heraus, Schwerer Tag trieb mich nach Haus Und mein Mund ist wieder zu.

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Das Leben ist eine in siebenfaches Goldpapier eingewickelte Bittermandel.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838