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26202 Sprüche gefunden

So lang du lebst, sei lebendig.

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Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.

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Wenn alles im Leben glatt ginge, glitte man noch öfter im Leben aus.

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Ein Lebemeister ist besser denn tausend Lesemeister.

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Wir müssen im Leben alles bezahlen; es ist gut, immer daran zu denken.

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Denkt euch ein Jahrhundert zurück und denkt euch ein Jahrhundert voraus und höret dann die Menschen über euch.

Förster (Hg.), Denkwürdigkeiten aus dem Leben von Jean Paul Friedrich Richter. Zur Feier seines hundertjährigen Geburtstages, 4 Bde., 1863

Der Tod ist nichts und alles ist das Leben.

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Leben wir allein für dieses Leben, so sind wir die elendesten aller erschaffenen Wesen.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. Juni 1829

Unser zeitliches Leben ist der Schmelztiegel, aus dem unser zukünftiges Leben erst entstehen muß.

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Die Vergangenheit Mir ist als legten leise Sich Nebel um mich her, Vom bunten Menschenkreise Mich scheidend mehr und mehr. Erinnerungen sind es, Aus Lust und Leid gewebt, Die man, will's ein gelindes Geschick, mit mir begräbt! Mir ist, als brauste, grollte Um mich ein Ocean, Den ich, wie gern ich wollte Nicht überbrücken kann. Dieß Meer, deß banger Klage Die Seele träumend lauscht, Es sind die fernen Tage, Die an mir hingerauscht! Vereinsamt im Gewühle, Das rastlos drängt und schafft, Vergangenheit! wie fühle Ich mich in deiner Haft! Erschöpft vom Lebensstreite, Den Wunsch auf nichts gestellt, Ein dunkler Schatten gleite Ich durch die blüh'nde Welt!

Paoli, B., Gedichte. Neueste Gedichte, Erstdruck 1870

Das Leben kann als eine Linie angesehen werden, die mit verschiednen Krümmungen über einer Graden (der Grenze des Lebens) hinläuft. Der plötzliche Tod ist ein perpendikulärer Lauf nach dieser Linie, Krankheit auf Parallelen mit derselben.

Lichtenberg, Sudelbuch A, 1765-1770. [A 115]

Die Illusion Was ist die Freude, das Glück, das Leben ohne den Traum von Hoffnung und von Ruhm! Eine Straße, endlos, öd, uneben: immer müder wird dein Pilgertum. Gieb mir Melodieen – oh, nur eine: wiege das Herz in Träume, wenn es schreit! und dir wachsen ewige Marmorsteine aus der Asche der Vergangenheit. Hoffnung! Ruhm! was soll ich mich beklagen; ein Diadem zieht strahlend vor mir her. Was tut’s, ein Leben wie ein Bettler tragen, wenn man stirbt wie Pindar und Homer!

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Die Schifffahrt Das Leben geht vorüber wie die Welle, Und Jugend währt nur einen Augenblick; Die Freuden fliehen mit Gedankenschnelle, Wie Wetterleuchten zuckt der Liebe Glück: O Weiser, richte auf die Freudenquelle Der lichten Gottheit deinen wachen Sinn, Daß sich des Daseins dunkles Meer erhelle, Und schiffe sicher durch die Wogen hin.

Bohlen (Übers.), Die Sprüche des Bhartriharis, 1835

Ist auch mein Licht nicht ausgeglommen, Schön war das mir vergönnte Stück. Wie ich's aus Gottes Hand bekommen, Glüh ich es ihm zurück. Ich habe tief gewußt hienieden Was groß und schön war, tat und sann. Ich scheide von der Welt in Frieden Und muß nicht fragen wann. Ich sah den Glanz der Werde-Tage Und fühlte Segnung wo ich litt. Ich liebte, ward geliebt und trage Die holden Bilder mit.

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Der Morgen weht mit zarten Lüften, Und spielt mit Gras und Blatt und Blüt', Und haucht aus tausend süßen Düften Erinnerung in mein Gemüt. Wie bald verweht des Lebens Morgen! Kein Frühling macht uns wieder jung. Was bleibt uns zwischen Pein und Sorgen Als du – als du, Erinnerung? Momente kommen gut und herzlich, Und man vergißt das schlimme Jahr, Ach, man gedenkt entzückend-schmerzlich Der Stunden, die man glücklich war. Das Leben ist ein Kranz von Blüten, Tief zwischen Dornen eingewebt, Nur die erringen, die sich mühten, Nur wer geweint hat, hat gelebt.

Feuchtersleben, Gedichte, 1836. Melancholie. 1. Morgens

Vom Tode In der Jugend heiterem Morgenrot Denkt kein Mensch an Alter und Tod, Und dies mit allem Grund und Fug; Denn an den Tod soll man nicht denken. Im Alter kostet es Müh' genug, Die Gedanken von ihm abzulenken. Memento Mori: hohler Popanz! Motto für den Totentanz! Taugt nichts für Junge und nichts für Greise; Memento vivere sagt der Weise: Fülle dein Leben tüchtig aus – MitdemRat hält man richtig Haus.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Nicht derTummelplatzdes Lebens – sein Gehalt bestimmt seinen Wert.

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 2. Auftritt, Fiesco

So ein warmer, treuer Tod ist besser als ein kaltes, treuloses Leben.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Reise von München nach Genua. Kapitel 12

Ihr lebt nicht, wenn nicht mit Vernunft und Liebe.

Schefer, Laienbrevier, 2 Bde., 1834/35

Mein Leben ist ein Streit.

Voltaire, Der Fanatismus oder Mohammed der Prophet (Le Fanatisme, ou Mahomet le prophète), 1743. 2, Aufzug, 4. Auftritt, Mahomet. Übersetzt von Johann Wolfgang von Goethe, 1802

Ein üppig lastervolles Leben büßt sich In Mangel und Erniedrigung allein.

Schiller, Maria Stuart, 1800. 1. Akt, 1. Auftritt, Paulet