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26202 Sprüche gefunden
Man kann den Frühling im Jahre nicht festhalten, aber man kann jung bleiben in der Seele bis an sein Ende, wenn man die Liebe lebendig erhält in seinem Herzen für die Menschen, die der Liebe würdig sind, und das Auge offen behält für das Schöne, Große, Gute und Wahre.
Es ist mit dem Leben wie mit den Prophezeiungen, man versteht sie erst, wenn sie erfüllt sind.
Das Leben und die Träume sind Blätter eines und des nämlichen Buches. Wann aber die jedesmalige Lesestunde (der Tag) zu Ende und die Erholungszeit gekommen ist, so blättern wir oft noch müßig und schlagen, ohne Ordnung und Zusammenhang, bald hier, bald dort ein Blatt auf: oft ist es ein schon gelesenes, oft ein noch unbekanntes, aber immer aus dem selben Buch.
Mein wahres Sein hängt nicht von der Rolle ab, die ich unter den Erscheinungen spiele, sondern von der Art,wieich sie spiele.
Betrachte nur die Dinge von einer andern Seite, als du sie bisher ansahst. Denn das heißt eben: ein neues Leben beginnen.
Teilen kann ich nicht das Leben, Nicht das Innen noch das Außen, Allen muß das Ganze geben, Um mit euch und mir zu hausen. Immer hab ich nur geschrieben, Wie ich fühle, wie ich's meine, Und so spalt ich mich, ihr Lieben, Und bin immerfort dereine.
Alles Leben ist ein ununterbrochener Strom. Leben kommt nur vom Leben.
»Manches können wir nicht verstehn.« Lebt nur fort, es wird schon gehn.
Je leichter du bist, um so besser trägt dich die Woge des Lebens.
Dies Leben ist ein Gefängnis, wo jeder nur eine kümmerliche Aussicht hat in die Freiheit: das ist die eigene Seele.
Mit jedem Leben wird ein Lebensrecht geboren und mit jedem Lebensrecht eine Lebenspflicht.
Das Buch des Lebens versteht nur, wer um Gottes willen lernt, und nicht um der Welt Gunst.
Worüber der Mensch in diesem Leben nachdenkt, das wird er im nächsten Leben selbst.
Wo der Weg am härtesten ist, da gehe hin, und was die Welt wegwirft, des nimm dich an; und was sie tut, das tue du nicht. Wandele der Welt in allen Dingen zuwider, so kommst du den nächsten Weg zu ihr.
O tränenwertes, wahres Bild des Lebens! Die Freude tritt zur Tür herein, aus der Kaum ging der Schmerz! Das Glück nimmt ein das Bett, Woraus entwichen die Verzweiflung kaum! Was wird, besetzt die Stelle des Gewes'nen; Des Lebens Becher ist stets gleich gefüllt, Nur daß ihn eine Hand ergreift, die andre Ihn wegstellt. Ach! wenn oftmals unser Auge Die Glückesschalen, welche überschäumen Zu müssen scheinen, gründlich prüfen könnte: Ergäbe dann sich nicht, daß jede Lust Des einen Menschen, mit des andern Asche Und Tränen sich vermengt?
Das Leben ist eine Pflicht, nicht ein Vergnügen. Es ist kein Festtag und kein Trauertag, sondern ein Arbeitstag.
Hilf, daß keiner meiner Tage meinem Richter einmal sage, er sei ganz von mir entweiht.
Was uns das Leben verspricht, das wollen wir – dem Leben halten!
Wir alle fühlen die Komödie, die wir im Leben spielen, kritisieren, bemäkeln und verspotten sie … und machen sie doch ausnahmslos mit.