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26202 Sprüche gefunden
Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, daß der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.
Das Leben läßt sich vergleichen mit der Bibliothek eines Schriftstellers. Einige Bücher hat er selbst verfaßt, die meisten aber wurden für ihn geschrieben.
Dem unveränderlichen Lebenszuschauer sind Stern und Unstern gleich kurzweilig, und er zahlt seinen Platz unbesehen mit Tagen und Jahren, bis seine fliehende Münze zu Ende geht.
Sind doch den Menschen nur wenige Tage beschieden.
Sich im Leben durchbringen, das kann jeder Schweinehund. Aber sich so durchbringen, daß man zugleich darinwird– hier liegt die Entscheidung.
Im Zusammensein mit uns sollte jeder ein Liebender des Lebens werden.
Jetzt ist kein Hafen mehr in Sicht, Die Welle stürzt schon breiter, Die Segel brüsten sich im Licht: Jetzt, Jungs, wird's heiter! Seht die Sonne schweben, Seht die Wolken ziehn; Freier rauscht das Leben, Alle Ufer fliehn. Das Steuer prompt in wacher Hand, Bald fest die Hand, bald lose: So, Jungens, kreuzt man mit Verstand Durchs Weltgetose! Seht den Wimpel schweben, Seht die Möwen ziehn; Leicht rauscht alles Leben, Wenn die Ufer fliehn. Im Fluge naht die Stunde zwar, Da geht's zurück zum Hafen, Vielleicht zum allerletzten gar: Dann, Jungs, geht schlafen! Seht den Himmel schweben, Seht die Sterne ziehn; Weiter rauscht das Leben, Alle Ufer fliehn.
Das Leben wird schließlich sogar mit dem Tode bestraft.
Man kann den Wert eines Lebens nicht nach der Länge messen.
Jeder Zustand ist so gut, als man ihn sich macht.
Wohl mir, mein müder Geist Wird wieder Staub, Wird, wie der Weltlauf kreist, Wurzel und Laub; Wird sich des keimenden Daseins freuen, Frühlingstriebe still erneuen, Saftige Früchte zur Erde streuen; Freilich sein spreitendes Dach zu belauben, Wird er andern die Säfte rauben, Andern stehlen Leben und Lust: Wohl mir, er frevelt unbewußt!
Das Leben ist Abwehr – wehre ab, was dich aus deinem Pfade drängen, aus deiner Gedankenwelt locken, was dir etwas von deinem Sein stehlen will.
Das Leben, weiß ich, Behauptet ewig vor dem Tod sein Recht [...].
O diese Art, begierig anderes Leben kennenzulernen, wenn man zu träge ist, das eigene zu bessern.
Was ist des Menschen Denken? Ein Labyrinth voll Nacht! Was ist des Menschen Können? Ach, eines Kindes Macht! Was ist des Menschen Wissen? Von einem Meer ein Schaum! Was ist des Menschen Leben? Ein kurzer, bunter Traum.
Unser Leben hängt so g[e]nau in der Mitte zwischen Vergnügen und Schmerz, daß uns schon zuweilen Dinge schädlich werden können, die uns zu unserm Unterhalt dienen, wie ganz natürlich veränderte Luft, da wir doch in die Luft geschaffen sind. Allein wer weiß ob nicht vieles von unserm Vergnügen von diesem Balancement abhängt, diese Empfindlichkeit ist vielleicht ein wichtiges Stück von dem was unsern Vorzug vor den Tieren ausmacht.