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26202 Sprüche gefunden

Trotz aller Gegenwehr müssen wir auf dem Wege zum Endzweck unseres Strebens manche nebensächliche, oft unbequeme Last auf unsere Schulter nehmen und mitschleppen.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Leben ist die Kunst, aus falschen Voraussetzungen die richtigen Schlüsse zu ziehen.

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Lebe heute, vergiß die Sorgen der Vergangenheit.

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Für die Lebensführung brauchen wir Vernunft oder Zügel.

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Das ganze Geheimnis sein Leben zu verlängern, besteht darin: es nicht zu verkürzen.

Feuchtersleben, Zur Diätetik der Seele, 40. Auflage 1874 (EA: 1838)

Und man erkennt: Verbindlichkeit ist Leben, und jeder lebt so völlig wie er liebt: Die Seele will, was sie erfüllt, hingeben, damit die Welt ihr neue Fülle gibt. Bei Tag, bei Nacht umschlingt uns wie ein Schatten im kleinsten Kreis die große Pflicht: Wir alle leben vom geborgten Licht und müssen diese Schuld zurückerstatten.

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An – als ihm die – starb Der Säemann säet den Samen, Die Erd empfängt ihn, und über ein kleines Keimet die Blume herauf – Du liebtest sie. Was auch dies Leben Sonst für Gewinn hat, war klein Dir geachtet, Und sie entschlummerte Dir! Was weinest Du neben dem Grabe Und hebst die Hände zur Wolke des Todes Und der Verwesung empor? Wie Gras auf dem Felde sind Menschen Dahin, wie Blätter! Nur wenige Tage Gehn wir verkleidet einher! Der Adler besuchet die Erde, Doch säumt nicht, schüttelt vom Flügel den Staub, und Kehret zur Sonne zurück!

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Erster und zweiter Teil

Das entscheidet über die Gesamtart des Lebens, ob der Mensch nur ein Verhältnis zu einer gegebenen Welt sucht oder ob er sich als Mitarbeiter an einem werdenden Weltbau fühlt.

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Das Leben ist eine Kunst, in der man nur zu oft ein Dilettant bleibt. Um Meisterschaft zu erringen, muß man sein Herzblut vergießen.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Nicht dem Leben aus dem Weg gehen! Keinen Tag! Keiner Frage! Es ist verkehrt. Das Leben kommt dir nach und packt dich wieder; dies zweite Mal aber hinterrücks.

Merian (Hg.), Du und die Welt. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Berlin-Zehlendorf, um 1919

Das Leben ist ein steter Kampf der Zukunft mit ihrer Mutter, der Vergangenheit.

Raupach, Die Hohenstaufen. Ein Cyclus historischer Dramen, 8 Bde., 1837

Das Leben wird der Tod verschlingen Und ein Gesetz der Liebe sein.

Geibel, E., Gedichte. Neue Gedichte, entstanden ab 1851

Eitelkeit des Zeitlichen Was frommt dir die Gestalt? Was frommt dein hoher Sinn? Ein Laken und ein Bett ist endlich dein Gewinn. Spiel' noch so lang' und gut die Rolle hier auf Erden, Der Schauplatz muß einmal doch zugezogen werden.

Canitz, Gedichte. Aus: Nebenstunden unterschiedener Gedichte, 1700

Beklagenswerter, der nicht sein Leben, sondern seine Autobiographie lebt.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Das Leben ist ein ständiges Fortzeugen, auf Aufgabe folgt Aufgabe, nirgends ist ein punctum finale.

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Zwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und die Frau, die ich liebe.

Voltaire, Der Freimütige (Le Huron ou l'Ingénu), 1767

Es gibt in der Welt einen einzigen Weg, auf welchem niemand gehen kann, außer dir: wohin er führt? Frage nicht, gehe ihn.

Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, 1873-76. Schopenhauer als Erzieher, 1874

Wir sind immer auf dem Wege und müssen verlassen, was wir kennen und haben, und suchen, was wir noch nicht kennen und haben.

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Leben an sich ist, von dem Standpunkte der theoretischen Naturforschung betrachtet, nichts als Anordnung von Molekülen in mehr oder minder festen Gleichgewichtslagen, und Einleitung eines Stoffwechsels, teils durch deren Spannkräfte, teils durch von außen übertragene Bewegung. Es ist ein Mißverständnis, hier etwas supernaturalistisches zu sehen.

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Das Leben ist eine Krankheit, der Schlaf ein Palliativ, der Tod die Radikalkur.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Todesbetrachtungen und die Todesfurcht in ihrer Lächerlichkeit

Alles Lebendige kommt aus dem Ei.

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