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26202 Sprüche gefunden
Ja, das ist ein großes Ding, dass wir auf ein Fahrzeug gesetzt sind, das unter Sternen dahinsegelt, die uns mit Augen die Ewigkeit über uns erkennen lassen.
Das Leben ist kurz und voll Verdruß: es vergeht unter lauter Wünschen; man verspart sich Ruhe und Freuden für die Zukunft, für ein Alter, wo die besten Güter dahin sind, Gesundheit und Jugend.
Das Leben soll kein uns gegebener, sondern ein von uns gemachter Roman sein.
Die Liebe entsteht plötzlich, ohne alle Überlegung, aus Temperament oder Schwäche: ein schöner Zug fesselt uns, hält uns gefangen.
Jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.
Es ist ein stetes stilles Wandern Durch Menschen, Dinge und Gedanken. Man geht und geht Und merkt kaum, wie ringsum die Bilder Sich verschieben und vorübergleiten Und eines um das andere rückwärts fällt ... Und plötzlich steht Man wie in einer neuen Welt! Fernes wird nah und Nahes fern ... Du bleib sein Kern!
Er [der Sänger] breitet es lustig und glänzend aus, Das zusammengefaltete Leben, Zum Tempel schmückt er das irdische Haus, Ihm hat es die Muse gegeben, Kein Dach ist so niedrig, keine Hütte so klein, Er führt einen Himmel voll Götter hinein.
Das Leben ist ein Spiel, wie alle Spiele sind: Wer's nicht versteht, verliert, Und wer's versteht, gewinnt.
Mit dem Leben ist es wie mit der Musik. Beides muß statt nach Regeln mit Phantasie, Gefühl und Instinkt komponiert werden.
Ein glückseliges Leben ist der Genuß der Gegenwart; das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.
Wer nicht hart genug ist, dem Leben seine Bedingungen aufzuprägen, der muß die Bedingungen hinnehmen, die es ihm bietet.
Tritten des Wand'rers über den Schnee sei ähnlich mein Leben; es bezeichne die Spur, aber beflecke sie nicht.
Wir leben, und wir wissen, daß wir leben, und freuen uns dieses Lebens und dieses Wissens.
Das Leben ist kein Traum. Es wird nur zum Traume durch die Schuld des Menschen, dessen Seele dem Rufe des Erwachens nicht folgt.
Das Leben ist eine fortwährende Ablenkung, die nicht einmal zur Besinnung darüber kommen läßt, wovon sie ablenkt.
Die gewaltigste Frage ist nicht die, ob wir sterben, sondern die: daß wir überhaupt leben.