Alle Sprüche

Durchstöbere unsere komplette Sammlung der schönsten Sprüche, Zitate und Weisheiten.

26202 Sprüche gefunden

Und dieses Darben und Träumen und Vorhöllenleben nennt ihr christliche Vorbereitung auf eine – unendliche Seligkeit.

Jean Paul, Ergänzblatt zur Levana, 1817 (2. Auflage). Vorrede zur 2. Auflage. Thesis IV.

Das Leben ist ein Buch, in dem auf jedem Blatt Die Hoffnung einen Wunsch für uns geschrieben hat.

Internet

Die allerschlimmste Krankheit ist das Leben; Und heilen kann sie nur der Tod.

Heine, Almansor. Eine Tragödie, 1823. Waldgegend. Almansor

Das Leben passiert uns, wir sind sein Weg. Daran müssen wir sterben.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Was ist das Leben? Ein Verzweiflungssang, Ein einz'ger lauter tiefer Schmerzensklang.

Internet

Und kannst du auch den Sturm nicht brechen, So brich nur selbst nicht, und du siegst.

Internet

Wohl hatt' ich eine schöne Zeit, Wohl eine Zeit, in der ich lebte, In der ich Lieb' und Seligkeit An hold gegönntem Munde bebte. Kein Leben war das Übrige, Nur sinnberaubte, dumpfe Leere, Nur eine Zeit, in welcher ich Das leere Nichts, den Tod erlebte.

Internet

Das Leben fängt, wie das griechische Drama, mit Possen an.

Jean Paul, Flegeljahre, 4 Bde., 1804-1805. Viertes Bändchen. Nr. 58. Giftkuttel

Es ist ein Leben, ob es weint oder lacht.

Internet

Wäre das Leben das, für was es gilt, wie könnte man sterben; wäre es der Tod, wie könnte man leben?

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Leben muß strömen. Wasser, das nicht fließt, bedeckt sich mit Schaum und fault.

Internet

Leben Leben, wie ich's wend' und wäge, Immer bleibt der alte Schluß: Lieber deine härtsten Schläge Als des Todes weichsten Kuß. Jedem läßt du Sterne funkeln, Diesem hell und jenem bleich. Nur das Grab ist stets im Dunkeln, Siegern und Besiegten gleich!

Internet

Im Unterschied zu anderen Krankheiten ist das Leben immer tödlich.

Svevo, Zenos Gewissen (La coscienza di Zeno), 1923. Übers. Internet

Das Leben ist eine merkwürdige, mysteriöse und eigentlich stupide ewige unentrinnbare Sehnsucht, am Leben zu bleiben, solange als nur irgendmöglich! Wozu, weshalb, niemand weiß es.

Internet

Man kommt nicht in die Welt, um sich auszusuchen, sondern um ›vorlieb‹ zu nehmen.

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Vergänglichkeit Menschlichem Elend wäre es eine Linderung, Sänken die Dinge wie sie stiegen, Langsam; doch oft begräbt ein schneller Umsturz Hohe Gebäude. Lange beglückt stand nichts; der Städt' und Menschen Schickungen stiegen immer auf und nieder; Jahre bedarf ein Königreich zu steigen, Stunden zu fallen. Du, der du selbst des Todes Opfer sein wirst, Nenne darum nicht, weil die Zeit im Stillen Menschen und Menschenwohnungen zerstöret, Grausam die Götter. Die dich zum Leben rufte, jene Stunde Rufte zum Tode dich. Der lebte lange, Wer an Verdienst und Tugend sich ein ewig Leben erworben.

Internet

Jeder Mensch baut sich durch seine Lebensweise seine Todesweise auf.

Internet

Wahres Leben beginnt nur dann, wenn die Selbstverleugnung beginnt.

Internet

Blühe, geliebtestes Herz, bald werden ja andere Menschen hier sein, aber ich selbst modern als düsterer Staub.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 875f.

Auch unser Leben hat Jahreszeiten, hat Steigen und Fallen, hat Tag und Nacht.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Wir wissen, wie wir leben sollen, und leben wie zuvor.

Internet