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Statt einen Scheffel Salz(es) mit einem Freund zu essen, braucht man nur 6 Meilen mit ihm zu reisen.
So sehr darf man nicht allen angehören, daß man nicht mehr sich selber angehörte. Ebenso darf man auch seinerseits nicht seine Freunde mißbrauchen, und nicht mehr von ihnen verlangen, als sie eingeräumt haben.
In der Bedrängnis zeigen sich (wahre) Freunde.
Es ist schlimm, daß man vor lauter heißerer Liebe zu Freunden ihnen gerade das Bestimmteste über ihre ganze Lage zu sagen wagt.
O auch die schönen, freien Regungen Der Gastlichkeit, der frommen Freundestreue Sind eine heilige Religion dem Herzen.
Wer keinen Freund hat, verdient keinen; ein halb wahrer Satz. Aber wer keinen Feind hat, verdient keinen Freund; möchte eher zu beweisen sein.
Wenn unsere Freunde uns Dienste erweisen, so denken wir, sie schuldeten sie uns als Freunde, ohne zu bedenken, dass sie uns ihre Freundschaft nicht schuldig sind.
Aller Freundschaft erste Bedingung ist, daß beide Freunde sich als gleichberechtigte Persönlichkeiten innerhalb ihres Bundes anerkennen.
Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken.
Liebe und Freundschaft Wandelt Freundschaft sich in Liebe, Gute Nacht dann Seelenfrieden; Jedem Tag ist Qual beschieden, Wandelt Freundschaft sich in Liebe. Die Gefahr, die solche Triebe Droh'n, sei stets von euch gemieden: Gute Nacht dem Seelenfrieden, Wandelt Freundschaft sich in Liebe. Wandelt sich in Freundschaft Liebe, Gute Nacht dann Lust zum Leben, Träge wird es euch entschweben, Wandelt sich in Freundschaft Liebe. Ohne Freundschaft, ohne Liebe Fehlt die Krone jedem Streben; Nicht der Mühe lohnt's zu leben Ohne Freundschaft, ohne Liebe. Darum nährt die zarten Triebe, Ihnen weiht das ganze Leben; Fehlt der Kranz doch jedem Streben Ohne Freundschaft, ohne Liebe.
Wir alle brauchen mitunter Freunde.
Freundschaft ist ein Brot, das nur so lange schmeckt, als es frisch ist.
Das Band der Freundschaft kann nur bestehen zwischen Seelen, deren Gottesliebe glühend ist wie die lohende Flamme, rein wie Kristall, keusch wie das Licht.
Hat man einen verkommenen Freund, so muß man, wenn man engen Umgang mit ihm pflegt, ebenso verkommen, auch wenn man selbst unverdorben ist.
Deswegen sind wir Freunde, daß wir einander nutzen.