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26202 Sprüche gefunden

Statt einen Scheffel Salz(es) mit einem Freund zu essen, braucht man nur 6 Meilen mit ihm zu reisen.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Jenner 1797

Töte die Eigenliebe, dann ist die Freundschaft auferstanden.

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So sehr darf man nicht allen angehören, daß man nicht mehr sich selber angehörte. Ebenso darf man auch seinerseits nicht seine Freunde mißbrauchen, und nicht mehr von ihnen verlangen, als sie eingeräumt haben.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [33.]

Unwandelbar liebt, wer Freund ist.

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In der Bedrängnis zeigen sich (wahre) Freunde.

Petronius, Satyricon. 61, 9. Originaltext: In angustiis amici apparent

Es ist schlimm, daß man vor lauter heißerer Liebe zu Freunden ihnen gerade das Bestimmteste über ihre ganze Lage zu sagen wagt.

Jean Paul, Bemerkungen über den Menschen, 1803-1817. Februar 1803

O auch die schönen, freien Regungen Der Gastlichkeit, der frommen Freundestreue Sind eine heilige Religion dem Herzen.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 3. Akt, 21. Auftritt, Max

Wer keinen Freund hat, verdient keinen; ein halb wahrer Satz. Aber wer keinen Feind hat, verdient keinen Freund; möchte eher zu beweisen sein.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Wenn unsere Freunde uns Dienste erweisen, so denken wir, sie schuldeten sie uns als Freunde, ohne zu bedenken, dass sie uns ihre Freundschaft nicht schuldig sind.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Einen Freund kann man nur haben, wenn man einer ist.

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Freundschaft ist leidenschaftsloser Handel zwischen gleichen.

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Ein gewesener Freund schlimmer als ein Feind.

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Aller Freundschaft erste Bedingung ist, daß beide Freunde sich als gleichberechtigte Persönlichkeiten innerhalb ihres Bundes anerkennen.

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Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drücken.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Liebe und Freundschaft Wandelt Freundschaft sich in Liebe, Gute Nacht dann Seelenfrieden; Jedem Tag ist Qual beschieden, Wandelt Freundschaft sich in Liebe. Die Gefahr, die solche Triebe Droh'n, sei stets von euch gemieden: Gute Nacht dem Seelenfrieden, Wandelt Freundschaft sich in Liebe. Wandelt sich in Freundschaft Liebe, Gute Nacht dann Lust zum Leben, Träge wird es euch entschweben, Wandelt sich in Freundschaft Liebe. Ohne Freundschaft, ohne Liebe Fehlt die Krone jedem Streben; Nicht der Mühe lohnt's zu leben Ohne Freundschaft, ohne Liebe. Darum nährt die zarten Triebe, Ihnen weiht das ganze Leben; Fehlt der Kranz doch jedem Streben Ohne Freundschaft, ohne Liebe.

Gedenke mein! Taschenbuch, 1839

Wir alle brauchen mitunter Freunde.

Wilde, Lady Windermeres Fächer (Lady Windermere’s Fan: A Play About a Good Woman), 1892

Freundschaft ist ein Brot, das nur so lange schmeckt, als es frisch ist.

Winckler, Zwey Tausend Gutte Gedancken, zusammen gebracht von dem Geübten [i. e. Paul Winckler], 1685

Freundschaft ist die Verbindung der Seelen.

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Das Band der Freundschaft kann nur bestehen zwischen Seelen, deren Gottesliebe glühend ist wie die lohende Flamme, rein wie Kristall, keusch wie das Licht.

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Hat man einen verkommenen Freund, so muß man, wenn man engen Umgang mit ihm pflegt, ebenso verkommen, auch wenn man selbst unverdorben ist.

Epiktet, Handbüchlein der Moral (Encheiridion), von Arrian angefertigter Auszug aus den Lehrgesprächen Epiktets, um 125 n. Chr. [33]

Deswegen sind wir Freunde, daß wir einander nutzen.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937