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Nichts aber erfreut die Seele so wie eine treue und liebevolle Freundschaft.
Wenn nämlich die Einsamkeit und ein Leben ohne Freunde voll von Furcht und Tücke ist, mahnt uns die Vernunft selbst, Freundschaften zu schließen.
Wenn wir wahre Freunde sein wollen, so musst du mich und nicht meinen Besitz lieben.
Ist eine Freundschaft geschlossen, muss man vertrauen; vor dem Freundschaftsschluss dagegen muss man sein Urteil fällen.
Bedenke lange, ob du dir jemanden zum Freund machen darfst.
Der Freundschaft entzieht ihre Größe, wer sie allein für günstige Gelegenheiten schließt.
Welcher Schmerz Kann tiefer uns verwunden, als ein schlechter Freund?
Früher verlangte man nach Freundschaft, heute ist man auf Beute aus.
Mir ist der Gedanke an verstorbene Freunde süß und verlockend: Ich habe jene nämlich gehabt, obwohl ich im Begriff stand, sie zu verlieren, und ich habe sie verloren und habe ich sie gleichsam noch immer.
Wenn man in der Mitteilung der Gedanken zwischen absolutem Verstehen und absolutem Nichtverstehen abwechselt, so darf das schon eine philosophische Freundschaft genannt werden. Geht es uns doch mit uns selbst nicht besser. Und ist das Leben eines denkenden Menschen wohl etwas andres als eine stete innere Symphilosophie?
Freundschaft umschließt viele Dinge: Wohin man sich auch wendet, sie ist zugegen, von keinem Ort ist sie ausgeschlossen, niemals ist sie ungelegen, niemals lästig.
Freundschaft macht glückliche Umstände glänzender, Unglück aber leichter, indem sie es mitträgt und teilt.
Welch große Macht Freundschaft und Zuneigung besitzen, erkennt man aus Widersprüchen und Zwistigkeiten.
Wie wir nämlich nicht freigiebig und wohltätig sind, um Dank einzufordern, so halten wir die Freundschaft nicht aus Hoffnung auf Gewinn für erstrebenswert, sondern weil der ganze Genuss schon in der Liebe selbst liegt.
Keine Entschuldigung für ein Vergehen ist es, sich um eines Freundes willen vergangen zu haben.
Wahre Freundschaften finden sich nur sehr schwer bei solchen Personen, die in Ämtern oder im öffentlichen Leben stehen.
Nichts aber ist schändlicher, als mit demjenigen in Krieg zu geraten, mit dem man zuvor eng zusammengelebt hat.
Der Freundschaft würdig sind aber die, in denen selbst der Grund dafür liegt, geliebt zu werden.
Die Freundschaft wurde der Tugend von der Natur als Helferin beigegeben, nicht als Gefährtin der Laster.
Anders lebt man mit einen Tyrannen, anders mit einem Freund.
Wenn dir ein armer Freund einen nur geringen Dienst erweist, nimm ihn dankbar an.