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26202 Sprüche gefunden

Der Mensch soll arbeiten; aber nicht wie ein Lasttier, das unter seiner Bürde in den Schlaf sinkt, und nach der notdürftigsten Erholung der erschöpften Kraft zum Tragen derselben Bürde wieder aufgestört wird. Er soll angstlos, mit Lust und mit Freudigkeit arbeiten, und Zeit übrig behalten, seinen Geist und sein Auge zum Himmel zu erheben, zu dessen Anblick er gebildet ist.

Fichte, Der geschlossene Handelsstaat, 1800. 1. Buch. Philosophie. 3. Kapitel: Über die vorausgesetzte Verteilung der Arbeitszweige im Vernunftstaate

Du arbeitest, wenn du gesund bist, damit du aufhören kannst, wenn du krank bist.

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Die Jungen sollen zum Tisch einen hungrigen Magen und einen müden Leib zu Bette tragen.

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Zur Arbeit ist der Mensch so von Natur bestimmt, Daß er selbst Arbeit zum Vergnügen unternimmt.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Arbeit ist nur dann Arbeit, wenn sie ohne Zweifel notwendig ist.

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Tu erst deine Pflicht! – dann such Erholung und Ruhe. Tue das Schwerste zuerst, – dann wird dir das Leichte wie Nichts sein!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Von der Masse der Zivilisierten mag ein Achtel mit ihrer Lage zufrieden sein, aber sieben Achtel sind unzufrieden. Die große Menge ist nur auf die körperliche Arbeit beschränkt, ihre Beschäftigung ist indirekte Sklaverei, eine Qual, von der sie sich zu befreien wünscht.

Bebel, Charles Fourier. Sein Leben und seine Theorien, 1888

Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat – ehrliche Arbeit.

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Alle Arbeiter sind Brüder, und ihr fester Bund ist die ganze Gewähr für das Wohl und das Glück der ganzen werktätigen und unterdrückten Menschheit.

Lenin, Der Erste Mai, 1905

Euch rate ich nicht zur Arbeit, sondern zum Kampfe. Euch rate ich nicht zum Frieden, sondern zum Siege. Eure Arbeit sei ein Kampf, euer Friede sei ein Sieg!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Krieg und Kriegsvolke

Frisch daran, dieweil man kann.

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Unterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Unsere Bestimmung ist Tätigkeit.

Karamsin, Briefe eines russischen Reisenden, 1791/92. Aus dem Russischen von Johann Richter, Rikola Verlag 1922. Erster Band, 1799

Ein unvermindert Weiterstreben Das ist der herrlichste Gewinn, Den kann die Welt dir doch nicht geben, Du nimmst ihn frei dir selbst dahin.

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Man belästige nicht seine Bekannten mit kleinen, unwichtigen Aufträgen, z.B. etwas für uns einzukaufen u. dgl., wenn man auf andre Weise Rat schaffen kann. Auch suche man sich von ähnlichen Besorgungen loszumachen. Gewöhnlich büßt man Zeit und Geld dabei ein und erntet dennoch selten Dank und Zufriedenheit.

Knigge, Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Erster Teil, 1. Kapitel, 57.

Gehe hin in Gottes Namen, Greif dein Werk mit Freuden an, Frühe säe deinen Samen, Was getan ist, ist getan.

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Wer schafft, hat keine Langeweile.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer sich verdungen hat als Knecht, Dem sei auch Knechtes Arbeit recht.

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Tätigkeit ist eine Tugend.

Helvetius, Vom Menschen (De l'homme, de ses facultés intellectuelles et de son education), 1772 (posthum)

Unter Arbeitskraft oder Arbeitsvermögen verstehen wir den Inbegriff der physischen und geistigen Fähigkeiten, die in der Leiblichkeit, der lebendigen Persönlichkeit eines Menschen existieren und die er in Bewegung setzt, sooft er Gebrauchswerte irgendeiner Art produziert.

Marx, Das Kapital, 3 Bde., 1867-94. I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals. II. Die Verwandlung von Geld

Was man gerne tut, ist keine Arbeit.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846