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Glück heißt, seine Grenzen zu kennen und sie zu akzeptieren.
Manchmal ist es schön, allein zu sein. Manchmal ist es schön, keinem Verein anzugehören. Manchmal ist es schön, vorbeizufahren.
Das Menschenherz ist feig, und es gehört Mut dazu, um glücklich zu werden.
Läuterung Das eine Glück, das große, wundervolle, Das jedem Menschen einmal nur gegeben – Die Leidenschaft, die echte, heiße, tolle, Die jeder einmal nur erlebt im Leben – Du wirst sie jetzt, mein liebes Kind, erfahren! Durch Deine Seele wird sie wild gewittern Und Dich erschüttern, und in langen Jahren Nachklingend noch in Deinem Herzen zittern ... Doch fühlen mußt Du sie! Es muß verbrennen Das Herz einmal die Flügel an der Flamme, Daß es sich nicht in eitlem Selbstverkennen Zu hoch erhebe und zu tief verdamme!
Ein Lämpchen aufgeglommen, Solch Lämpchen, Glück, bist du: Aus Nächten hergekommen, Den Nächten geht es zu. Es glüht vor deinen Schritten; Herzklopfend bleibst du steh'n. – Und ist vorbeigeglitten, Eh' du es recht geseh'n. –
Der spürt das Glück nur halb, das er im Herzen trägt, der, während er’s genießt, es mißt und wägt.
Besteht das Glück in der Entwicklung unserer Fähigkeiten oder in ihrer Unterdrückung?
Ich sah nur Glückliche und ihrer aller Glück hatte einen Knacks. … Ich hätte nie geglaubt, dass es so schwierig sei, einem Glücklichen zu begegnen.
Kein Mensch allein ist glücklich, als ein Schelm, Ein leichter Thor, ein frevelhafter Spötter; Und ist der glücklich, ohne Herz und Sinn?
Wie verstehen Sie das Glück?Irrlicht.
Das fremde Glück Von diesen kleinen Dingen leben wir, Nicht von den großen, die so selten kommen: Oft war's nur irgendein Reflex, der dir Von einer Vase funkelnd aufgeglommen, Oft ferne ein Akkord auf dem Klavier, Vom Abend auf die Fittiche genommen. Und neulich trat in meinen stillen Raum Ein fremdes Glück und lächelte von Wangen Zwei junger Menschen, die im frühen Traum Der ersten Liebe hoffend noch befangen – Und grüßte mich wie einen, den man kaum Erkennt, weil schwere Zeit an ihm vergangen. Laß sein, mein Herz, das noch von Jugend wirr Und trunken ist, sich tätig aufzuschwingen –! Kommt einst der Tag, an dem du müd und irr Am eigenen Geschicke und Gelingen, Vielleicht, daß dann das fremde Glück zu dir Sich segnend neigt und lächelt deinem Ringen – Denn später, wenn wir müde, leben wir Nur mehr von solchen fremden lieben Dingen...
Bitter und beschwerlich sind uns die mannigfachen Launen des Glücks. …
Nichts ist bitterer als zu sehen, dass übermenschliche Anstrengungen so wenig Glück hervorbringen.
Glück ist nichts anderes als Zufriedenheit mit dem eigenen Sein.
Gute Menschen sind nicht nothwendig glücklich, und schlechte Menschen nicht nothwendig unglücklich.
Der Weise kann überall fröhlich seyn: sein wahres Vergnügen ist nicht an den Ort, noch an die Abwechslungen des Glückes gebunden, folglich auch seine Glückseligkeit nicht.
Das Glück liegt nicht auf der Straße, Das Elend nur liegt so herum.
Da, wo du nicht bist, ist das Glück!
Groß sein, gut sein, schön sein, genügt dem Menschen nicht, er will auch glücklich sein.
Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.
Einzeln nur, zerstreuet zeigen sich Des Glückes Fäden, die Gelegenheiten.