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26202 Sprüche gefunden

Derjenige allein, welcher das äußerste Unglück erfahren hat, ist geeignet, die höchste Glückseligkeit zu empfinden.

Dumas, Der Graf von Monte Christo (Le Comte de Monte-Cristo), 1844-46

Der Glückliche soll zu Hause bleiben.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Wahres Glück besteht darin, glücklich zu machen.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Man ist nie glücklich auf Kosten des Glückes anderer.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

In einer glücklichen Welt käme die Idee des Vergnügens gar nicht auf, das Glück wäre das Leben selbst.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Für ein kurzes Glück Kurz ist dein Glück, o Nachtigall, Und traumhaft wie die Frühlingsnacht, Die dir in süßem Widerhall Die Liederbrust ertönen macht. Doch wie's auch schnell vorüber zieht, Mir zeigt's erst recht, wie arm ich bin! – Ein kurzes Glück, – ein schönes Lied, – Ich gäb' darum mein Leben hin!

Bern (Hg.), Deutsche Lyrik seit Goethe's Tode, 1878

Ein Leben reich an Mißgeschick mißtraut dem Glück.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Es kann nicht jeder glücklich werden, denn dazu muß man stille sein, das Glück, es flieht die laute Lust.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Es liegt ein Fluch auf der Welt, daß oft unser Höchstes uns in die Erde zieht und unser Glück sich in Leid wenden will.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Was Heil uns bringet, ist ein Unheil nicht zu nennen, Und jedes Unheil bringt uns Heil, wenn wir's erkennen.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Das anthropologische Grundgesetz heißt: Es gibt und wird immer eine Majorität von Menschen geben, die nicht erlöst sein will. Das Glück läßt sich nicht dekretieren, nicht mit Gewalt einführen; der Mensch scheut den Zwang, auch den Zwang zur Zufriedenheit.

Amyntor, Aus der Mappe eines Idealisten, o.J. [1885]

Das Glück hat, wie das Fieber, seine Zeit, Doch nie des Fiebers Regelmäßigkeit.

Morgenblatt für gebildete Stände (Titel ab 1837: Morgenblatt für gebildete Leser), 1807-1865. 3.2.1816. Gnomen

Und glaube mir, der schmerzlich es erfahren, Fernab vom Pfad des Dichters wohnt das Glück! … Laß mich’s verdienen, und ich will’s entbehren!

Halm, Camoens. Dramatisches Gedicht in einem Aufzuge, 1837

Bedenk, auf ungetreuen Wellen, Wie leicht kann sie der Sturm zerschellen, Schwimmt deiner Flotte zweifelnd Glück.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Der Ring des Polykrates, 1797

Ich hätte können glücklicher sein Und glücklicher machen.

Meyr, M., Gedichte. Aus: Reue

Jeder Mensch will glücklich werden, das ist falsch. Jeder Mensch soll glücklich machen, das ist richtig.

May, Und Friede auf Erden!, 1904

Das wahre Glück eines jeden Wesens liegt meiner Empfindung nach in der ungestörten Entwicklung seiner vorhandenen Anlagen und Fähigkeiten.

Gautier, Mademoiselle de Maupin, 1835

In der höchsten Glückslage liegt die geringste Freiheit; man soll da weder Vorliebe noch Hass, am wenigsten aber Zorn zeigen.

Sallust, Über die Verschwörung des Catilina (De coniuratione Catilinae oder Bellum Catilinae), um 41 v. Chr

Der Mensch kann immer sehr viel für sein inneres Glück tun und, was er äußern Ursachen sonst abbetteln müsste, sich selbst geben.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 21. September 1827

Ich [hab] nie Als Rang und als Besitz betrachtet, was Mir die Natur, was mir das Glück verlieh.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 1. Akt, 1. Szene, Prinzessin zu Leonore

Wenn du mein Glück vor deinen Augen siehst, So wünscht ich, daß du mein beschämt Gemüt Mit eben diesem Blicke schauen könntest.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 1. Akt, 4. Szene, Tasso zu Antonio