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26202 Sprüche gefunden

Alter kommt leise, macht den einen dumm, den andern weise.

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Alt wirst du – wer wirds nicht? - doch wer nimmt, wie du, mit Jahren an Wert und Tugenden zu?

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Verzweifelt, entblättert, zertreten sogar, Von rohen Schicksalsfüßen – Mein Freund, das ist auf Erden das Los Von allem Schönen und Süßen.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844

Dreien allein, den Musen, dem Eros und Dionysos, hattest du, fröhlicher Greis, all dein Leben geweiht.

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Wir sagen ›das Leben nehmen‹, während nur Jahre genommen werden.

Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Was einen, wenn man jung ist, als eine Mücke umschwirrte, das wird im Alter zu einer Hornisse.

Raabe, W., Tagebücher und Notizen. 1895-1903

Nicht bloß um graue Locken schwebt die Glorie der innern Befreiung von Eigensucht; die Milde mögt ihr da wohl öfter finden, aber oft nicht mehr jenen lebendigen Feuereifer für die Menschheit.

Auerbach, Sämtliche Schwarzwälder Dorfgeschichten, entstanden 1842-80 (diverse Einzeldrucke), 10 Bde., 1884. Dritter Band. 1. Sträflinge. Ein Sonntagmorgen

Nur die andern merken, wenn wir altern. – Wir meinen immer die gleichen zu sein.

Vogel, Im Zwielicht. Aphorismen, 1946

Alte Leute sehen am Besten in die Ferne.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Im Alter nimmt nicht die Fülle der Ideen ab, nur die Lust, sie auszusprechen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Jahresringe Baum, wachse und sei guter Dinge! Und macht dir der Frost mal Beschwerden, Ein Glück, daß die Jahresringe Zum Panzer des Markes werden!

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Vierzig Jahre sind das Alter der Jugend, fünfzig die Jugend des Alters.

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Bewahre dein Alter vor jedem Schandflecken; denn das Weiße nimmt am leichtesten den Schmutz an!

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Du hätt'st nicht alt werden sollen, eh' du klug geworden wärst.

Shakespeare, König Lear (King Lear), Erstdruck 1608. Erster Auftritt, fünfte Szene, Narr

Man schont die Alten, wie man die Kinder schont.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum. 5. Bandes 3. Heft, 1826. Einzelnes

Der alten Hunde Bellen ist nicht aus Acht zu stellen.

Abschatz, Poetische Übersetzungen und Gedichte, 1704

Das Alter trennt uns nach und nach von empfänglichen Menschen, selten kehrt ein Klang und Ton, den man aussendet, lebhaft und ergötzlich zurück.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Anton von Conta, 11. September 1820

Ein graues Haar steckt all die andern an!

Hamerling, Ahasver(us) in Rom, 1866

Laßt (ihr Götter) mich nicht ein alter Polterer werden, der aus Neid die jüngeren Geister ankläfft, oder ein matter Jammermensch, der über die gute alte Zeit beständig flennt.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder, 1827

In den höheren Lebensstufen wiederholen sich oft noch Anfechtungen und Prüfungen innerer und äußerer Art, die wir als längst überwunden betrachteten; darüber muß man nicht zu sehr erschrecken, wenn es vorkommt.

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Das Alter setzt uns allen Demütigungen aus, wenn wir ihm nicht Eigenschaften verleihen, die der Jugend versagt sind.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896