Alter Sprüche

Sprüche über Alter

1145 Sprüche in dieser Kategorie

Ihr Alter? Das, meine Dame, hängt von ihren Absichten ab.

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Das Altern fängt in dem Moment an, wo wir sagen: Noch nie habe ich mich so jung gefühlt.

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Des Menschen Leben ist dem Weine gleich; Der letzte Rest wird Essig.

Stobaios, Eclogae und Florilegium (antike Sammlung von Exzerpten und Lehrmeinungen)

Ein leeres Wort ist's, wenn ein Greis den Tod sich wünscht, das Alter lästert und die lange Lebenszeit. Erscheint die Todesstunde, dann will keiner mehr verscheiden, und das Alter ist ihm keine Last.

Euripides, Alkestis, 438 v. Chr

Das selbe Leben, welches seine Spitze im Alter hat, hat auch seine Spitze in der Weisheit, in jenem milden Sonnenglanz einer beständigen geistigen Freudigkeit; beiden, dem Alter und der Weisheit, begegnest du auf einem Bergrücken des Lebens, so wollte es die Natur.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Fünftes Hauptstück. Anzeichen höherer und niederer Kultur

Es ist mir unmöglich, Ihnen zu sagen, wie alt ich bin. Mein Alter verändert sich ständig.

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Ihr, die ihr jung seid, verlacht nicht den weißhaarigen Greis; die Blume, die sich entfaltet, wie viele Tage wird sie rot bleiben?

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Das mittlere Alter ist die Zeit, in der ein Mann glaubt, daß er sich in einer oder zwei Wochen wieder so gut wie früher fühlen wird.

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Kleine, wenn wir alt geworden … Kleine, wenn wir alt geworden, Hat das Leben uns getrennt – Du im Süden, ich im Norden, Wo den andern keiner kennt. Deine Taille nicht mehr zierlich, Deine Rosenwangen blaß, Und behäbig-reputierlich Handelst du mit irgendwas. Ich – von mancher Lebensschlappe Schon gekerbt und wenig froh – Trage meine Aktenmappe Auf ein dämliches Bureau. Kleine, wenn wir alt geworden, Gibt sich unser leichter Sinn; Und ich kriege einen Orden, Weil ich so manierlich bin. Und was dir das Herz entflammte Ist verweht nach froher Frist, Und es führt zum Standesamte Dich ein Steuerakzessist. Und du liest in deinem Blättchen, – Abends liegt es vor der Tür, – Daß ich Lieder und Sonettchen Manchmal dichte noch, wie früh'r. Kleine, wenn sich Blüt' auf Blüte In die Haare steckt der Mai, Klingt ein Echo durchs Gemüte Und die Brust wird jung und frei. Wenn die Kinder längst entschliefen, Und der Alte sitzt beim Skat, Blätterst du in gelben Briefen – Aber nicht vom Steuerrat; Holst du dir die Liederbände, Die ich zärtlich damals schrieb; Und ich halte deine Hände, Und du hast mich wieder lieb. Kleine, höre was ich künde, Sieh mich lächelnd an dabei: Eine ew'ge große Sünde Ist der holde Monat Mai. Trotzend Muckern und Zeloten Raubt sich keck der Liebe List, Was auf Erden so verboten Und was, ach, so himmlisch ist. Denn wie wär' in dürren Tagen, Schneebedrückt und sorgenschwer, Wohl der Winter zu ertragen, Wenn kein Mai gewesen wär? Stunden, ach, zum Teufelholen Schleppt das Leben noch heran, Aber aus verrauschten Bowlen Mild erinnernd düftet's dann. Und auf gelben Blättern lesen Wir, wie einst der Puls uns schlug. Da wir keck und jung gewesen Und die Stirne Kränze trug. Ob den Frohsinn zu ermorden Uns ins Herz die Sorge kroch, Kleine, wenn wir grau geworden, Atmet unser Frühling noch!

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Das Alter ist eine Krone von Nesseln, die Jugend von Rosen.

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Tragt Sorge, daß das Alter euch nicht mehr Runzeln auf die Seele legt, als auf euer Angesicht.

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Die Jugend hasst das Alter, weil es sie zu hemmen droht; das Alter hasst die Jugend, weil sie den Besitz bedroht.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Wir werden alt, sobald wir aufhören zu lieben und zu vertrauen.

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Gut alt werden heißt: Ich habe gelernt zu verlieren.

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Auch wenn uns unsere Jugend Liebe und Blumen gab, das Alter läßt uns Freunde und Wein haben.

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Das Alter ist kein besonders interessantes Thema. Jeder kann ein Greis werden. Das, was du zu tun hast, ist einfach: viel leben.

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Was ist schlimmer als sterben? Sich überleben!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Auch wenn der Ast vertrocknet ist, die Wurzel ist immer grün.

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Es kleidet nicht jeden Menschen das Alter und nicht jede Landschaft der Schnee.

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Wenn der Geist frisch ist, ist es für den Körper eine Schmach, zu zerfallen.

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Mir bleibt genug! Es bleibt Idee und Liebe!

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814 - 1819. Buch der Betrachtungen