Alter Sprüche – zeit
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Alter verbessert den Wein und den Kapitalertrag, aber ich wüsste nicht, was sonst.
Bei Frauen zeigt sich das Alter vor dem Frühstück, bei Männern nach dem Abendessen.
Man braucht immer rund zehn Jahre, um sich an sein Alter zu gewöhnen.
Wenn jemand zu einem sagt, man sei nicht mehr der Alte, dann meint er in Wirklichkeit, daß man nicht mehr der Jüngste ist.
Wir müssen uns mit dem Altern abfinden, denn es ist bis heute die einzige Möglichkeit, alt zu werden.
Wir sollten einander öfter sehen. Wir merken dann weniger, dass wir älter werden.
Wohl das einzige, was uns mühelos in den Schoß fällt, ist das Alter.
Wer alt werden will, muß es beizeiten anfangen.
Fässer und Menschen werden hochgestellt, wenn's auf die Neige geht.
Es dauert lange, ehe man zwanzig Jahre alt wird – sechzig ist man im Handumdrehen.
Wer lange genug lebt, bekommt die Landschaft ins Gesicht.
Bei den Rentnern ist es wie bei den Wolken. Je früher sie sich am Morgen verziehen, desto schöner wird der Tag.
Nichts schützt so kräftig vor dem schauerlichen Gespenst des Alters, vor der Verknöcherung unseres Wesens, die es verkündet oder begleitet, als ein heiterer Skeptizismus.
Der Vorteil des Alters liegt darin, daß man die Dinge nicht mehr begehrt, die man sich früher aus Geldmangel nicht leisten konnte.
Ältere Menschen haben viel zu erzählen, aber ihre Zuhörer werden weniger und weniger.
Wenige Frauen geben ihr Alter zu. Wenige Männer handeln gemäß des ihrigen.
Gegen das Älterwerden gibt es keine Medizin.
Im Alter nimmt das Gewicht der Vergangenheit zu.
Alt werden ist ein Wunschtraum des Menschen. Altern sein Alptraum.
Alt werden ist eine Gunst, alt sein ist eine Kunst.
Ich altere nicht - ich mariniere.