Alter Sprüche – zeit
646 Sprüche gefunden
Es liegt an der Untugend menschlicher Mißgunst, daß dem Alten stets Anerkennung zuteil wird, das gegenwärtige aber als verdrießlich empfunden wird.
"Das Alter geht vor", sagte der Teufel und warf seine Großmutter die Treppe hinunter.
Bevor das Alte untergeht, Sieht man das Neue marschbereit.
Was alt ist und gut, soll bleiben. Was alt ist und gleichgültig, mag bleiben. Was alt ist und schlecht, will ich stürzen, und wenn es tausend Jahre bestünde.
Drohend und fürchterlich ist das herannahende Alter, und da ist nichts, was es euch zurück und wieder hergibt! Selbst das Grab ist barmherziger.
Und wirft der Arsch auch Falten, wir bleiben doch die Alten.
Zwei Dinge können im Alter Talent und Lebensgenuß zur Not ersetzen: Ruf oder Reichtum.
Mit dem Alter beginnen die Schwächen des Lebens; umso mehr muss die Seele ihnen standzuhalten bereit sein.
Komm du nun, sanfter Schlummer! zu viel begehrt Das Herz; doch endlich, Jugend! verglühst du ja, Du ruhelose, träumerische! Friedlich und heiter ist dann das Alter.
Was ist eigentlich alt? was jung? Jung, wo die Zukunft vorwaltet; alt, wo die Vergangenheit die Übermacht hat.
Die Körperkraft kann nicht zunehmen über eine gewisse Mittagshöhe des Lebens hinaus. Die geistige Kraft aber kann es unbeschränkt. Das ist der wahre Trost des Alternden.
Alt werden will jeder, älter werden niemand.
Armut und Alter, das sind zwei schwere Bürden, es wär an einer genug.
Alter wünscht jedermann und so es kommt, hasst man's.
Das Alter ist ein Spital, das alle Krankheiten aufnimmt.
Das Alter wird von allen verlangt; und wenn es da ist, verachtet.
Im Alter Kommt der Psalter.
Im Alter wachst nix wie d'Nägel und dr Geiz.
Je älter der Geck, je schlimmer.
Das Alte klappert, das Neue klingt.
Ich will täglich die Zahl meiner Jahre vor Augen haben und mich fürchten, einen Augenblick zu verlieren, darin ich von dem Angefangenen, vom dem Halbgemachten noch etwas vollenden könnte.