Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

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Gott sorgt, aber wir sollen arbeiten.

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Der Flicken muss allemal größer sein als das Loch.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Auf Goldgrund Ins Museum bin zu später Stunde heut ich noch gegangen, Wo die Heilgen, wo die Beter Auf den goldnen Gründen prangen. Dann durchs Feld bin ich geschritten Heißer Abendglut entgegen, Sah, die heut das Korn geschnitten, Garben auf die Wagen legen. Um die Lasten in den Armen, Um den Schnitter und die Garbe Floß der Abendglut, der warmen, Wunderbare Goldesfarbe. Auch des Tages letzte Bürde, Auch der Fleiß der Feierstunde War umflammt von heilger Würde, Stand auf schimmernd goldnem Grunde.

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Arbeiten sollen wir nur tun um unsere Wert- und Wesensteigerung.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Körperliche Abhärtung ist, da der Körper der Ankerplatz des Mutes ist, schon geistig nötig.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Zweites Bändchen. Anhang zum dritten Bruchstücke. Über die physische Erziehung

Was du morgen machen mußt, mache nicht heute, sondern laß es für übermorgen, vielleicht ist es nicht mehr nötig.

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Garnstellen fängt nicht Vögel, sondern zuziehen.

Braun (Hg.), Sechs Tausend deutsche Sprüchwörter und Redensarten, 1840

Der Mensch soll arbeiten; aber nicht wie ein Lasttier, das unter seiner Bürde in den Schlaf sinkt, und nach der notdürftigsten Erholung der erschöpften Kraft zum Tragen derselben Bürde wieder aufgestört wird. Er soll angstlos, mit Lust und mit Freudigkeit arbeiten, und Zeit übrig behalten, seinen Geist und sein Auge zum Himmel zu erheben, zu dessen Anblick er gebildet ist.

Fichte, Der geschlossene Handelsstaat, 1800. 1. Buch. Philosophie. 3. Kapitel: Über die vorausgesetzte Verteilung der Arbeitszweige im Vernunftstaate

Du arbeitest, wenn du gesund bist, damit du aufhören kannst, wenn du krank bist.

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Die Jungen sollen zum Tisch einen hungrigen Magen und einen müden Leib zu Bette tragen.

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Zur Arbeit ist der Mensch so von Natur bestimmt, Daß er selbst Arbeit zum Vergnügen unternimmt.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Arbeit ist nur dann Arbeit, wenn sie ohne Zweifel notwendig ist.

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Tu erst deine Pflicht! – dann such Erholung und Ruhe. Tue das Schwerste zuerst, – dann wird dir das Leichte wie Nichts sein!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Von der Masse der Zivilisierten mag ein Achtel mit ihrer Lage zufrieden sein, aber sieben Achtel sind unzufrieden. Die große Menge ist nur auf die körperliche Arbeit beschränkt, ihre Beschäftigung ist indirekte Sklaverei, eine Qual, von der sie sich zu befreien wünscht.

Bebel, Charles Fourier. Sein Leben und seine Theorien, 1888

Arbeit ist das beste Heilmittel für alle Krankheiten und alles Elend, das die Menschheit je befallen hat – ehrliche Arbeit.

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Alle Arbeiter sind Brüder, und ihr fester Bund ist die ganze Gewähr für das Wohl und das Glück der ganzen werktätigen und unterdrückten Menschheit.

Lenin, Der Erste Mai, 1905

Euch rate ich nicht zur Arbeit, sondern zum Kampfe. Euch rate ich nicht zum Frieden, sondern zum Siege. Eure Arbeit sei ein Kampf, euer Friede sei ein Sieg!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Krieg und Kriegsvolke

Frisch daran, dieweil man kann.

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Unterscheidung: Handwerker, Kopfwerker, Bauchwerker.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Unsere Bestimmung ist Tätigkeit.

Karamsin, Briefe eines russischen Reisenden, 1791/92. Aus dem Russischen von Johann Richter, Rikola Verlag 1922. Erster Band, 1799

Ein unvermindert Weiterstreben Das ist der herrlichste Gewinn, Den kann die Welt dir doch nicht geben, Du nimmst ihn frei dir selbst dahin.

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