Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

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Man belästige nicht seine Bekannten mit kleinen, unwichtigen Aufträgen, z.B. etwas für uns einzukaufen u. dgl., wenn man auf andre Weise Rat schaffen kann. Auch suche man sich von ähnlichen Besorgungen loszumachen. Gewöhnlich büßt man Zeit und Geld dabei ein und erntet dennoch selten Dank und Zufriedenheit.

Knigge, Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Erster Teil, 1. Kapitel, 57.

Gehe hin in Gottes Namen, Greif dein Werk mit Freuden an, Frühe säe deinen Samen, Was getan ist, ist getan.

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Wer schafft, hat keine Langeweile.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer sich verdungen hat als Knecht, Dem sei auch Knechtes Arbeit recht.

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Tätigkeit ist eine Tugend.

Helvetius, Vom Menschen (De l'homme, de ses facultés intellectuelles et de son education), 1772 (posthum)

Unter Arbeitskraft oder Arbeitsvermögen verstehen wir den Inbegriff der physischen und geistigen Fähigkeiten, die in der Leiblichkeit, der lebendigen Persönlichkeit eines Menschen existieren und die er in Bewegung setzt, sooft er Gebrauchswerte irgendeiner Art produziert.

Marx, Das Kapital, 3 Bde., 1867-94. I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals. II. Die Verwandlung von Geld

Was man gerne tut, ist keine Arbeit.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Gespalten Holz fängt gerne Feuer.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Einmal gegraben ist besser als zweimals gepflügt.

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Als Bildnerin von Gebrauchswerten, als nützliche Arbeit, ist die Arbeit daher eine von allen Gesellschaftsformen unabhängige Existenzbedingung des Menschen, ewige Naturnotwendigkeit, um den Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur, also das menschliche Leben zu vermitteln.

Marx, Das Kapital, 3 Bde., 1867-94. I. Band: Der Produktionsprozeß des Kapitals. I. Ware und Geld

Arbeit ist die Hauptbeschäftigung zwischen den Urlauben.

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Alles zur größeren Ehre Gottes.

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Die Arbeit, das Schaffen begründet das Glück, wie die Würde und die Ehre des Menschen.

Natur und Offenbarung. Organ zur Vermittlung zwischen Naturforschung und Glauben für Gebildete aller Stände, 1855-1910. Das Christenthum und die moderne Naturwissenschaft, 1868

Wer ein altes Haus hat und eine junge Frau, dem fehlt es nicht an Arbeit.

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Die Welt, in der wir leben, ist derart eingerichtet, daß tausend Menschen, wenn sie zusammen arbeiten, viel mehr erzeugen können, als dieselben tausend Menschen erzeugen, wenn sie getrennt arbeiten. Dies aber beweist noch keineswegs die Notwendigkeit dessen, daß neunhundertneunundneunzig unter ihnen im Grunde genommen Sklaven eines Einzigen zu sein brauchten.

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Der Unglückliche braucht Tätigkeit, wie der Glückliche Ruhe.

Jean Paul, Hesperus oder 45 Hundsposttage. Eine Lebensbeschreibung, 3 Bde., 1795. Viertes Heftlein. 40. Hundposttag

Möge dein Tagwerk ein Schild sein gegen die Schatten der Nacht.

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Gewöhnlich schreibt man dem das Werk zu, der die letzte Hand daran legte. Daher trägt ein Tölpel so oft den Preis davon, wenn er geschickt genug ist, zu einer Geige den mangelnden Bogen zu verfertigen.

Börne, Werke. Historisch-kritische Ausgabe in zwölf Bänden, 1911-13

Eine Arbeit, die uns Vergnügen macht, heilt ihre Müh'.

Shakespeare, Macbeth, Erstdruck 1623, hier übersetzt von Dorothea Tieck, Berlin 1832. 2. Aufzug, 9. Auftritt, Macbeth

Arbeit und Genuß sind Zwillingsbrüder, eins im andern lebend.

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Wir, die Männer der praktischen Arbeit, stützen die Gesellschaft, indem wir Wohlstand in möglichst weite Kreise tragen.

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