Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

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Arbeite! Das ist das einzige Gebot auf dieser Welt! Jeder soll seine Aufgabe erfassen und diese soll sein Leben ausfüllen. Es kann eine ganz bescheidene Aufgabe sein, aber sie ist deswegen doch etwas Nützliches und Wertvolles. Es kommt nicht darauf an, worin sie besteht, wenn sie nur da ist und aufrechterhält. Wenn du sie ausführst, ohne das Maß dabei zu überschreiten, gerade so viel als du jeden Tag leisten kannst, dann wirst du gesund und froh leben.

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Wie das Gestirn, ohne Hast, aber ohne Rast, drehe sich jeder um die eigne Last.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien, Kap. 2

Der geschickteste unter den Schuhmachern hat mehr Ursache, stolz zu sein, als ein unwissender Anwalt, ein unwissender Lehrer oder ein unfähiger Arzt.

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Edlen Seelen ist Anstrengung ein Bedürfnis gleich der Nahrung.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 31. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Generosos animos labor nutrit

Wann wird zur Sonne blickend ein freies Volk, Ein Volk von Starken, sprechen: O leuchte nicht Zu Müßiggang und Fürstenkriegen, Nur zu der redlichen, frommen Arbeit! – ?

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Nicht der Zufall, sondern der Gedanke und die Arbeit bilden und bauen die Welt.

Scherr, Geschichte der deutschen Frauenwelt, 1860

Auch die scheinbar niedrigste Beschäftigung kann durch den Geist, der sie belebt, geadelt werden.

Redwitz, Hymen. Ein Roman, 1887

Arbeit ohne Lohn ist halb Spott halb Hohn.

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Wer dem Erwerb nachstrebt, vor Verschwendung wohl sich in Acht nimmt, Trägt der Verständigen Lob und ihr Gefallen davon.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 901f

Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und könnt euch doch nicht erwärmen; und wer Geld verdient, der legt's in einen löchrigen Beutel.

Altes Testament. Der Prophet Haggai (#Hag 1,6)

Wenn man Ihre Arbeit vermehrt, können Sie dreist verlangen, daß man auch Ihren Gehalt vermehre. Nur nicht blöde!

Schopenhauer, A., Briefe. An Dr. Asher. 15. April 1860

Ohne Arbeit und ohne gewisse Ziele und Erfüllungen mit ihr wird das Leben zur Qual.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Ich arbeite, also bin ich.

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Verlange nicht deshalb nach dem Tode, weil das Leben dir zur Last ist. Alle Bürde der Welt, die auf den Schultern eines moralischen Wesens lastet, bewegt dasselbe nur seinen Beruf zu erfüllen. Das einzige Mittel, sich von dieser Bürde zu befreien besteht in dessen Erfüllung. Du wirst nur dann entlassen, wenn du die dir bestimmte Arbeit geleistet hast.

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Daß ich lebe ist nicht notwendig, wohl aber, daß ich tätig bin.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, 7. September 1776

Arbeit und Liebe, das ist Leib und Seele des Menschendaseins. Glückselig, wo sie eins ist.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Wir leben wahrlich nicht nur, um uns zu amüsieren; Gott hat uns in die Welt gesandt, damit wir etwas schaffen, ein tüchtiges Stück Arbeit vollbringen sollen, und wer das meiste und beste gefördert, je nach seinen Kräften, der wird ihm einst der Liebste und Vollkommenste sein.

Verena, Über Alles die Pflicht. Roman, 1870

Wer gleich tut, was er tun soll, tut es am besten.

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Niemand kann zum beschaulichen Leben gelangen, er sei denn zuvor geübt in treuer und hingebender Tätigkeit. Darum ist es nötig, daß er mit Arbeit und aller Sorgfalt das tätige Leben pflegt.

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Die Langsamkeit des Alters erleichtert die Geduld bei der Arbeit.

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Wenn du alle Tage arbeitetest, wäre dir dein Leben erträglicher.

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