Arbeit Sprüche
Sprüche über Arbeit und Beruf
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Die Arbeit ist der beste Arzt für den Schmerz. In Kummer oder Enttäuschung arbeite angestrengt, und du wirst es selbst erfahren.
Was wir allein von uns und anderen fordern müssen, ist die Anerkennung, daß an sich jede rechtschaffene Arbeit Ehre verdient, daß rechtschaffene Arbeit für niemanden eine Schande ist und daß in allen Berufskreisen die Ehre der Ehrbarkeit [...] den Menschen mehr ehrt als die Ehre des Standes.
Wenn ein inferiorer Mensch seine alberne Existenz, sein viehisch-dummes Glück als Ziel fasst, so indigniert er den Betrachter; und wenn er gar andere Menschen zum Zweck seines Wohlbefindens unterdrückt und aussaugt, so sollte man so eine giftige Fliege totschlagen.
Nicht zu reden gilt es, sondern das Steuer zu führen.
Säen wir nur aus, und warten wir wie der Bauer geduldig bis zur Ernte.
„Oh Zarathustra, sagten sie, schaust du wohl aus nach deinem Glücke?“ — „Was liegt am Glücke! antwortete er, ich trachte lange nicht mehr nach Glücke, ich trachte nach meinem Werke.“
Wer in dem Bureau seine Welt sieht, der sieht leicht auch in der Welt nur ein Bureau.
Wenn du nur deshalb arbeitest und lernst, um eine Belohnung zu erhalten, dann wird dir die Arbeit schwer vorkommen; wenn du aber arbeitest [...] aus Liebe zur Arbeit, so wirst du in der Arbeit selbst deinen Lohn finden.
Mäßigkeit und Arbeit sind die wahren Ärzte des Menschen; die Arbeit reizt den Appetit, und die Mäßigkeit verhindert die mißbräuchliche Befriedigung desselben.
Stehe auf, du Sohn der Zeit; sorge, daß dieses göttlicher wird und jenes – und du selbst vor allen Dingen! Arbeite, und schlafe nicht; denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
Wer nichts zu tun hat, quält seine Phantasie damit, eine Arbeit zu ersinnen, um einsame trübe Stunden auszufüllen.
Wenn man z.B. ein allen gemeinsames Landgebiet gemeinschaftlich bebaut, so geht es langsam, weil Lässigkeit in der Arbeit vorkommt. Verteilt man das Landgebiet, so geht es geschwind, weil keine Lässigkeit mehr vorkommt.
Mut und Kraft zu neuer Schaffensfreude wird einem erst voll und ganz, wenn unsere Leistungen Anerkennung finden.
Um trotz Missachtung seines Könnens und Geringschätzung seines Schaffens den Mut zum Vorwärtskämpfen zu finden, bedarf es festen, unbeugsamen Glaubens in sich und an die Wahrhaftigkeit seiner Arbeit.
Das Rad der Fortuna führt den Stehenden und rädert den Liegenden.
Je mehr der Mensch die Arbeit der Jahrhunderte, die Arbeitsleistung der Welt kennt, um so mehr ist er Mensch.