Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

1078 Sprüche in dieser Kategorie

Arbeiten heißt, das Leben mit einem ständigen Inhalt von Freuden zu füllen.

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Die Arbeit ist der beste Arzt für den Schmerz. In Kummer oder Enttäuschung arbeite angestrengt, und du wirst es selbst erfahren.

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Was wir allein von uns und anderen fordern müssen, ist die Anerkennung, daß an sich jede rechtschaffene Arbeit Ehre verdient, daß rechtschaffene Arbeit für niemanden eine Schande ist und daß in allen Berufskreisen die Ehre der Ehrbarkeit [...] den Menschen mehr ehrt als die Ehre des Standes.

Meyer, Probleme der Lebensweisheit, 1887

Wenn ein inferiorer Mensch seine alberne Existenz, sein viehisch-dummes Glück als Ziel fasst, so indigniert er den Betrachter; und wenn er gar andere Menschen zum Zweck seines Wohlbefindens unterdrückt und aussaugt, so sollte man so eine giftige Fliege totschlagen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Frühjahr 1884

Nicht zu reden gilt es, sondern das Steuer zu führen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 108. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Non est loquendum sed gubernandum

Säen wir nur aus, und warten wir wie der Bauer geduldig bis zur Ernte.

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„Oh Zarathustra, sagten sie, schaust du wohl aus nach deinem Glücke?“ — „Was liegt am Glücke! antwortete er, ich trachte lange nicht mehr nach Glücke, ich trachte nach meinem Werke.“

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Vierter und letzter Teil, 1885. Das Honig-Opfer

Wer in dem Bureau seine Welt sieht, der sieht leicht auch in der Welt nur ein Bureau.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wenn du nur deshalb arbeitest und lernst, um eine Belohnung zu erhalten, dann wird dir die Arbeit schwer vorkommen; wenn du aber arbeitest [...] aus Liebe zur Arbeit, so wirst du in der Arbeit selbst deinen Lohn finden.

Tolstoi, Anna Karenina (Анна Каренина), 1873-78. 5. Teil, 27. Übersetzt von Hermann Röhl

Die Arbeit ist die Würze des Lebens. Ein Dasein ohne Zweck und Anstrengung ist etwas Elendes. Müßiggang führt zur Erschlaffung, und Erschlaffung zum Überdruß.

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Mäßigkeit und Arbeit sind die wahren Ärzte des Menschen; die Arbeit reizt den Appetit, und die Mäßigkeit verhindert die mißbräuchliche Befriedigung desselben.

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Mit der Arbeit ist’s wie mit dem Beten; – wenn sie uns helfen soll – müssen wir daran glauben.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Arbeit versüßt das Leben, aber nicht jeder liebt Süßigkeit!

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Stehe auf, du Sohn der Zeit; sorge, daß dieses göttlicher wird und jenes – und du selbst vor allen Dingen! Arbeite, und schlafe nicht; denn es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.

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Wer nichts zu tun hat, quält seine Phantasie damit, eine Arbeit zu ersinnen, um einsame trübe Stunden auszufüllen.

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Wenn man z.B. ein allen gemeinsames Landgebiet gemeinschaftlich bebaut, so geht es langsam, weil Lässigkeit in der Arbeit vorkommt. Verteilt man das Landgebiet, so geht es geschwind, weil keine Lässigkeit mehr vorkommt.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Zweiter Teil. Buch XVII - Schen Fen Lan. 1. Kapitel: Abgrenzung der Befugnisse / Schen Fen

Mut und Kraft zu neuer Schaffensfreude wird einem erst voll und ganz, wenn unsere Leistungen Anerkennung finden.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Um trotz Missachtung seines Könnens und Geringschätzung seines Schaffens den Mut zum Vorwärtskämpfen zu finden, bedarf es festen, unbeugsamen Glaubens in sich und an die Wahrhaftigkeit seiner Arbeit.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Das Rad der Fortuna führt den Stehenden und rädert den Liegenden.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Lob- und Hilfsmittel des Frohsinns

Sonst waren die reichsten Länder, wo die Natur am gütigsten war; jetzt sind es die, wo der Mensch am tätigsten ist.

Buckle, Geschichte der Zivilisation in England (History of Civilization in England), 2 Bde., 1857-61

Je mehr der Mensch die Arbeit der Jahrhunderte, die Arbeitsleistung der Welt kennt, um so mehr ist er Mensch.

Gorki, Das Märchen vom Leben, 1911