Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

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Arbeiten ohne zu grübeln; das ist das einzige Mittel, das Leben erträglich zu machen.

Voltaire, Candide oder der Optimismus (Candide ou l'optimisme), dt. auch: 'Candide oder die beste aller Welten' oder 'Kandid oder die beste Welt', 1759 (unter dem Pseudonym Docteur Ralph)

Die Arbeit sollst du tun, aber nicht dich darauf verlassen, was du ausrichtest, als hättest du es selbst zuwege gebracht.

Luther, Predigten. Predigt über Lukas 5.1-15

Arbeitet tapfer, das bringt euch über alles hinweg. Die Arbeit ist das, wozu Gott uns angewiesen hat.

Bismarck, Reden. Zu Kindern der Bergedorfer Volksschule, am 16. Mai 1895

Denke an faule Tage und arbeite drauf los!

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Frisch also! mutig ans Werk!

Schiller, Die Räuber, 1781. 1. Akt, 1. Szene, Franz

Das Allerbitterste von allem Bittern: Die große Kraft an kleinem Werk zersplittern.

Leixner, Aus der Vogelschau, 1890

Was du dankst der milden Göttergunst, drückt dein Haupt zu Boden nieder; was du dankst der eignen Müh' und Kunst, hebt es zu den Göttern wieder.

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Durch Arbeitsamkeit würde sich unser Wohlstand vermehren, aus dem Wohlstand entstünde Reichtum, aus dem Reichtum entstünden höh're Wünsche, aus den Wünschen Unzufriedenheit … nein, du verlockst mich nicht, ich bleib' bei meinem stillbescheidnen tatenlosen Wirkungskreis … ich arbeit' nix!

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Zu was Geld verschwenden auf Hausherrnbereicherung? Ein Hausherr ist eh' ein glücklicher Mensch, wann man ihm an Zins auch noch zahlet, das wär's ja! – 's Leben 's erste. Wohnen kann der Mensch auch unter freiem Himmel, ich hab' das schon probiert, aber von dem leben, was der Himmel frei gibt, … von der Luft … da is noch jeder Versuch gescheitert.

Friedell (Hg.), Das ist klassisch! Nestroy-Worte, hg. von Egon Friedell 1922

Eine einzige Arbeit, in aller Ruhe und gewissenhaft ausgeführt, ist wertvoller als viele Arbeiten, bei denen wir uns überstürzen. Nicht an der Menge unserer Arbeit hat Gott Freude, sondern an der Liebe, mit der wir arbeiten.

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Wenn die Arme viel arbeiten, ruht die Einbildungskraft aus; wenn der Leib sehr müde ist, erhitzt das Herz sich nicht.

Rousseau, Emil oder über die Erziehung (Émile ou de l'éducation), 1762

Tätige Menschen ertragen die Langeweile ungeduldiger als die Arbeit.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Dies ist das unendliche Recht des Subjekts, daß es sich selbst in seiner Tätigkeit und Arbeit befriedigt findet.

Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte, 1837 (posthum). Einleitung

Ein geschäftiges Weib tut keine Schritte vergebens.

Goethe, Hermann und Dorothea. Versepos, 1797. Euterpe. Mutter und Sohn. Erzähler

Glaube an die Sache, der du dienst.

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Wer immer nichts vollbringt, Fängt er gleich Vieles an Wird in Gedanken reich, Im Werk ein armer Mann.

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Im Glück ist die Arbeit ein Vergnügen, im Unglück eine Zuflucht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Arbeit ist der Segen des Lebens; die Fortdauer aller Freiheiten beruht auf den arbeitenden Klassen.

Hoddick (Hg.), Aphorismenschatz der Weltliteratur. Weltliche Texte für Rede und Schrift, 1898

Es ist ein ungeheurer Vorteil, nichts getan zu haben, aber man soll keinen Mißbrauch damit treiben.

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Das Zauberwort, welches alle bösen Geister bannt, heißt Tätigkeit, sowie das, was die guten herbeizieht, Ruhe heißt.

Patzner (Hg.), Pädagogische Goldkörner, gesammelt von Karl G. E. Patzner, 1891 (EA: 1886)

Nehmt den Volksmassen die Arbeit, so werden sie Throne stürzen und die Kehlen abschneiden: gebt ihnen die Regierungsgewalt und sie werden die Kanzeln überflüssig und die Collegien zu läppischem Kram machen.

Phillips, Reden. In Boston, am 4. Oktober 1859