Arbeit Sprüche

Sprüche über Arbeit und Beruf

1078 Sprüche in dieser Kategorie

Das Werk der Nacht sieht der Tag – und lacht.

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Es gibt keine größere Arbeit, als festzustehen im Strome des Lebens: sobald man aufhört zu arbeiten, wird man fortgerissen.

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Wo Arbeit ist, ist auch Kampf.

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Daß Gott die Arbeit dem Menschen verordnet hat als Heilmittel seiner sündigen Natur, als Schleifstein seiner Kräfte, diesen Segen in der Arbeit erkennen die Menschen nicht.

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Anders als gut kann es nicht kommen. Wer tief hat durch müssen und hinterdrein merken konnte, daß alles, was zuerst Unglück war, zum Guten ausgeschlagen ist, der fürchtet nichts mehr.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Ich arbeite Tage und Nächte. So bleibt mir viel freie Zeit. Um ein Bild im Zimmer zu fragen, wie ihm die Arbeit gefällt, um die Uhr zu fragen, ob sie müde ist, und die Nacht, wie sie geschlafen hat.

Kraus, Pro domo et mundo, 1912. VII. Pro domo et mundo

Die Arbeit: eine fortschreitende und anhäufende Kraft, die Zinsen trägt wie das Kapital, sowohl hinsichtlich der Fähigkeiten als auch der Ergebnisse.

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Es gibt keinen Ersatz für harte Arbeit.

Edison, Life, 1932

Man sollte seine Arbeit gern denen vorlesen, die genug davon verstehen, um sie zu verbessern und zu schätzen.

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Arbeitsam willst du sein, doch nicht Erholung missen, Und beides möchtest du recht auszugleichen wissen. Lass dir empfehlen, was Erfahrung mir empfohlen: Von einer Arbeit dient die andere zum Erholen. Die Ausruh' bester Art ist Wechseltätigkeit, Wo gleich im Wechsel bleibt des Strebens Stetigkeit.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

In allen Augenblicken, wo wir unser Bestes tun, arbeiten wir nicht. Arbeit ist nur ein Mittel zu diesen Augenblicken.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1882 – Februar 1883

"Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen." Und je mehr du nach diesem Gesetz handelst, um so besser ist es. Darum arbeite du und glaube und laß Gott frei walten.

Luther, Predigten. Predigt am fünften Sonntag nach Trinitatis

Bei jedem redlichen, ernstlichen Handeln, wenn auch anfangs Zweck und Beruf zweifelhaft scheinen sollten, finden sich beide zuletzt klar und erfüllt.

Goethe, Dem Menschen wie den Tieren ist ein Zwischenknochen der obern Kinnlade zuzuschreiben, 1786

Es gibt nur eine Würze, die irgend etwas zum edlen, menschlich würdigen Genusse machen kann, – es ist das Bewußtsein, dafür gearbeitet, ihn durch Mühe erkauft zu haben.

Schmid, Das Schwalberl. Bauernroman, 1860

Arbeiten bringt Brod Faulenzen bringt Noth.

Abraham a Sancta Clara, Wunderwürdiges Gantz neu ausgehecktes Narren-Nest, 1707. Ein fauler Narr

Ein Ganzes tun und ein Rechtes machen ist besser als hundert betändelte Sachen.

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Was nennen die Reichen Arbeit! Wir kannten einen Fürsten, der in allem Ernst auf die Dekonomie stolz war, sich die Wappen seiner Briefpapiere selbst zu malen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Wirklich zu arbeiten – ist manchem nur in Mußestunden vergönnt.

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Alles Thun kann nur stärken und spornen, nicht stillen.

Jean Paul, Aufsätze. Dießjähriger Nachwuchs des Philanthropistenwäldchens, entstanden Juni 1817

Wenn das, was fertig ist, nur immer auch vollendet wäre.

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Beschäftigung, nur Beschäftigung, und man ist geborgen, man weiß so lange nichts von sich, als man etwas tut.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838