Arbeit Sprüche – leben
104 Sprüche gefunden
Jedem, der sein Blut hinaufhob in ein Werk, das lange wird, kann es geschehen, daß ers nicht mehr hochhält und daß es geht nach seiner Schwere, wertlos. Denn irgendwo ist eine alte Feindschaft zwischen dem Leben und der großen Arbeit.
Unablässige Arbeit, die Arbeit im Schweiße des Angesichts, besiegt alles.
Je länger ich lebe, umso überzeugter bin ich, daß man nur in der Arbeit seine Stärke und sein Heil finden kann. Und höchste Freude, die einen das Leben jede Minute loben läßt.
Zu den verheerendsten Irrtümern der überregen Menschheit von heute gehört die Meinung, daß ein thätiger Mensch überall mitarbeiten müsse und daß der Ernst des Lebens niemals weniger von uns verlange als das Leben.
Alles, worein der Mensch sich ernstlich einläßt, ist ein Unendliches, nur durch wetteifernde Tätigkeit weiß er sich dagegen zu helfen ...
Die Erde und die Menschen brauchen Arbeit und keine Gebete, Gott versteht das…
Das Schaffen hat nur Wert, nicht das Geschaffne; Was wird, das lebt; Gewordenes ist tot.
Trage frisch des Lebens Bürde, Arbeit heißt des Mannes Würde, Kurzer Bach fließt Erdenleid, Langer Strom die Ewigkeit.
Arbeit, Achtung vor eigenen Kräften ist eine unbedingte Lebensbedingung.
Im Grund, das Werk, das Einer treibt, Ist nichts, der Sinn nur gilt, in dem wir's treiben.
Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon. Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.
Denn die Arbeit ist die einzige Waffe des gesitteten Menschen in seinem „Kampfe ums Dasein“.
Der Mensch passt durch sein Vermögen, Abänderungen zu häufen, lebende Wesen seinen Bedürfnissen an, – man kann sagen, er macht die Wolle des einen Schafs gut zu Teppichen, die des andern gut zu Tuch u.s.w.
Alles quält sich, um ein elendes Leben elend zu perpetuieren.
Die Arbeit ist eine Schmach, weil das Dasein keinen Wert an sich hat: wenn aber eben dieses Dasein im verführenden Schmuck künstlerischer Illusionen erglänzt und jetzt wirklich einen Wert an sich zu haben scheint, so gilt auch dann noch jener Satz, daß die Arbeit eine Schmach sei – und zwar im Gefühle der Unmöglichkeit, daß der um das nackte Fortleben kämpfende Mensch Künstler sein könne.
Es passt nicht zu einem Mann, den Schweiß zu fürchten.
Nicht allen ist zu schaffen vergönnt. Wirken aber kann jeder.
Das ist die größte Schwierigkeit unserer neuen Großbetriebszeit, dass die meisten Menschen nicht mehr wissen, was sie arbeiten und wofür sie arbeiten.
Die Arbeit schenkt uns die schönsten Stunden, aber sie betrügt uns auch oft um unser − Leben.
Jeder muss seine Haut zu Markte tragen.