Arbeit Sprüche – leben

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Ja, Bewegung ist eine Realität, … denn Bewegung ist nichts anderes als Leben. Realität und Leben sind eins, darum ist die Arbeit ein Hauptelement des Lebens und Tätigkeit das untrüglichste Kennzeichen der Realität.

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Erwin: Auf dem Land und in der Stadt Hat man eitel Plagen! Muß ums Bißchen, was man hat, Sich mitm Nachbarn schlagen. Rings auf Gottes Erde weit Ist nur Hunger, Kummer, Neid, Dich hinauszutreiben. Bernardo: Erdennot ist keine Not, Als dem Feig' und Matten. Arbeit schafft dir täglich Brot, Dach und Fach und Schatten. Rings, wo Gottes Sonne scheint, Findst ein Mädchen, findst einen Freund, Laß uns immer bleiben!

Goethe, Erwin und Elmire, 1774/75

Ich habe selten Gott um das gebeten, was die Menschen »Glück« nennen. Ich bitte meist nur – meist: denn wir haben schwächere Stunden – meist nur um die Kraft und Freudigkeit, meine Bestimmung zu erfüllen. Darin wird sie mit der Zeit immer zäher; alle anderen Güter und Begehrlichkeiten verblassen daneben. Kommt dann jedoch von außen her dies und jenes Angenehme, so nimmt man das überrascht und dankbar an, als eine ungesuchte Gnade.

Lienhard, Thüringer Tagebuch, 1923

Willst Gutes du und Schönes schaffen, Das lebensvoll das Leben mehre, Mußt du dich ernst zusammenraffen Und darfst nicht scheu'n der Arbeit Schwere. Da hilft kein Schwärmen bloß und Hoffen, Kein Traum von künftiger Entfaltung; Nein, ringen mußt du mit den Stoffen, Und stark sie zwingen zur Gestaltung.

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Nicht sinnen und sorgen, sondern bitten und arbeiten ist in allen schwierigen Verhältnissen das Richtige.

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Man muß Gott helfen, Korn zu machen.

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Selbst die Wüste belebt sich, sobald man den Spuren der arbeitsamen Menschenhand begegnet.

Humboldt, Reise in die Aequinoctialgegenden des neuen Continents, 6 Bde., 1815-29

Auch ein leichtes Ding wird schwer, wenn man's ungern tut.

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Wir sollten Adam nur dankbar sein dafür, daß er uns den »Segen« des Müßiggangs genommen und uns dafür den »Fluch« der Arbeit gewonnen hat.

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Jede Arbeit ist schwer, bis man sie liebgewinnt, dann aber regt sie an und wird leichter.

Gorki, Italienische Märchen, 1906-13

Ihr Geringen, ihr seid die Wichtigen, ohne eure Mitwirkung kann nichts Großes sich mehr vollziehen — von euch geht aus, was Fluch oder Segen der Zukunft sein wird.

Ebner-Eschenbach, Das Gemeindekind, 1887

Arbeite! Das ist das einzige Gebot auf dieser Welt! Jeder soll seine Aufgabe erfassen und diese soll sein Leben ausfüllen. Es kann eine ganz bescheidene Aufgabe sein, aber sie ist deswegen doch etwas Nützliches und Wertvolles. Es kommt nicht darauf an, worin sie besteht, wenn sie nur da ist und aufrechterhält. Wenn du sie ausführst, ohne das Maß dabei zu überschreiten, gerade so viel als du jeden Tag leisten kannst, dann wirst du gesund und froh leben.

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Wie das Gestirn, ohne Hast, aber ohne Rast, drehe sich jeder um die eigne Last.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien, Kap. 2

Edlen Seelen ist Anstrengung ein Bedürfnis gleich der Nahrung.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 31. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Generosos animos labor nutrit

Ohne Arbeit und ohne gewisse Ziele und Erfüllungen mit ihr wird das Leben zur Qual.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Verlange nicht deshalb nach dem Tode, weil das Leben dir zur Last ist. Alle Bürde der Welt, die auf den Schultern eines moralischen Wesens lastet, bewegt dasselbe nur seinen Beruf zu erfüllen. Das einzige Mittel, sich von dieser Bürde zu befreien besteht in dessen Erfüllung. Du wirst nur dann entlassen, wenn du die dir bestimmte Arbeit geleistet hast.

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Daß ich lebe ist nicht notwendig, wohl aber, daß ich tätig bin.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, 7. September 1776

Wir leben wahrlich nicht nur, um uns zu amüsieren; Gott hat uns in die Welt gesandt, damit wir etwas schaffen, ein tüchtiges Stück Arbeit vollbringen sollen, und wer das meiste und beste gefördert, je nach seinen Kräften, der wird ihm einst der Liebste und Vollkommenste sein.

Verena, Über Alles die Pflicht. Roman, 1870

Niemand kann zum beschaulichen Leben gelangen, er sei denn zuvor geübt in treuer und hingebender Tätigkeit. Darum ist es nötig, daß er mit Arbeit und aller Sorgfalt das tätige Leben pflegt.

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Alles Schaffen aus dem Notwendigen heraus ist Leben und Mühe, die sich selbst verzehren, wie im Blühen das Vergehen schon herannaht.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80

Keine Ruh bei Tag und Nacht, Nichts, was mir Vergnügen macht, Schmale Kost und wenig Geld, Das ertrage, wems gefällt.

Da Ponte, Don Giovanni oder Der bestrafte Wüstling Don Giovanni (Il dissoluto punito ossia Il Don Giovanni), uraufgeführt von W. A. Mozart 1787