Arbeit Sprüche – leben

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Bei allen Dingen, die gut enden, Ehre im Leben und Ruhe im Grabe bringen sollen, muß Gottes Stimme in uns erst ertönen, einer Trompete gleich, bevor wir sie anfangen.

Brachvogel, Der Fels von Erz, 4 Bde., 1872

Alle Arbeit und Mühe ist leichter zu tragen als der Sporn.

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Es wird der Welt deshalb nicht schlechter gehen, auch ohne meine Einmischung, und sie wird weder glücklicher, noch unglücklicher sein ohne mich…

Diderot, Die Marquise de Claye (La marquise de Claye), 1819 (posthum)

Die Arbeit ist die Würze des Lebens. Ein Dasein ohne Zweck und Anstrengung ist etwas Elendes. Müßiggang führt zur Erschlaffung, und Erschlaffung zum Überdruß.

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Es gibt keine größere Arbeit, als festzustehen im Strome des Lebens: sobald man aufhört zu arbeiten, wird man fortgerissen.

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Arbeiten ohne zu grübeln; das ist das einzige Mittel, das Leben erträglich zu machen.

Voltaire, Candide oder der Optimismus (Candide ou l'optimisme), dt. auch: 'Candide oder die beste aller Welten' oder 'Kandid oder die beste Welt', 1759 (unter dem Pseudonym Docteur Ralph)

Mühe und Arbeit sind immer der unvermeidliche Preis für jedes wertvolle Gut.

Smiles, Der Charakter (Character), 1871

Wenn Tätigkeit und Handel dem Leben allein Stärke und Fülle gibt, vermag das Maß allein den Reiz und die dauernde Frucht hinzuzugeben.

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Schaffen — das ist die große Erlösung vom Leiden, und des Lebens Leichtwerden.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Zweiter Teil, 1883. Auf den glückseligen Inseln

Freude preßt Wehmut aus über die Kürze des Lebens, Traurigkeit macht, daß seine Länge uns überdrüssig wird. Mühe und Arbeit allein machen uns das Leben erträglich.

Moritz, Beiträge zur Philosophie des Lebens, 2. Auflage 1781

Arbeiten, wirken, schaffen, das erschöpft das Leben nicht, sondern verjüngt es und macht es stärker. Ich kann nicht altern, denn in meinem Innersten lebt das Göttliche, und das Göttliche altert nicht.

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Durchaus Unerlebtes ist auch unschaffbar.

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Unser Leben ist der Mord durch Arbeit; wir hängen fünfzig Jahre lang am Strick und zappeln; aber wir werden uns losschneiden.

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Wer es nicht einsieht, dass die Welt für Nichtstuer keinen Platz hat, dass jeder seine Existenz auf Gottes Erde durch Arbeit erkaufen muss, der ist ein gewissenloser Mensch [...].

Gross, Criminalpsychologie, 1898

Die große Mehrzahl der Menschen arbeitet nur notgedrungen, und aus dieser natürlichen Arbeitsscheu der Menschen leiten sich die schwierigsten sozialen Probleme ab.

Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930

Fürchte das Leichte. Wie das Wahre nicht ohne Kopfbrechen, so wird auch das Gute nicht ohne Herzbrechen ergriffen.

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Der Mensch muß sich immer auch mit etwas beschäftigen, wovon er nichts versteht; ... das erst ist seine Freude!

Flaischlen, Professor Hardtmut. Charakterstudie, 1897

Wenn du strauchelst, weil dir die Arbeit zu schwer wird, möge die Erde tanzen, um dir das Gleichgewicht wiederzugeben.

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Wir müssen das, was von uns abhängt, so gut als möglich machen; das andere aber so gebrauchen, wie es uns von der Natur verliehen ist.

Arrian, Unterredungen Epiktets mit seinen Schülern (Epiktētou diatribai). 1, 1, 17. Übersetzt von J. M. Schultz 1801

Ganz dumm ist die Neiderei, das Streiten um Rang und Wert; jeder ist alles und jeder ist nichts.

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Durch nichts nähert sich der Mensch seinem Schöpfer so sehr, wie durch lebendige Tätigkeit.

Christ (Hg.), Aphorismen. Ein Blüthenstrauß von Lehrsätzen und Sinnsprüchen. Gesammelt von Sophie Christ, 1892