Charakter Sprüche

Sprüche über Charakter

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Die Geschichte eines Menschen ist sein Charakter.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 7. Buch, 5. Kap., Therese zu Wilhelm

Eigne gute Menschenart kann eine fremde Menschenart allein verstehen, trösten und ahnen.

Herder, Übers Erkennen und Empfinden in der menschlichen Seele (alternativer Titel: Vom Erkennen und Empfinden der menschlichen Seele), entstanden 1774, Erstdruck 1778 (anonym)

Liebe und Hochachtung den Eltern, Treue den Freunden, Ehrfurcht der Religion, Gehorsam den Gesetzen, Mut dem Vaterlande, Gerechtigkeit und Menschlichkeit allen.

Inschrift. Unter dem Bildnis seiner Mutter

Integrität ohne Wissen ist ohne Wert, Wissen ohne Integrität ist gefährlich und fürchterlich.

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Nichts kennzeichnet so den Menschen, wie sein Umgang mit Toren.

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Man kann nie über einen Charakter urteilen, bevor er sich nicht in Enttäuschung und Unglück bewährt hat.

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Wir schätzen unseren Charakter als etwas, das uns zu eigen ist, mag es gut sein und von den Menschen bewundert werden oder nicht; so müssen wir auch den Charakter unserer Nächsten schätzen, wenn sie anständig sind.

Epikur, Vatikanische Spruchsammlung (Gnomologium Vaticanum Epicureum). [15]

Durch Veränderungen formt sich ein starker Charakter, ein schwacher durch die Stabilität.

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Du brauchst in der Welt nicht hoch zu stehen, wenn du nur feste stehst.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es liegt nicht so viel daran, wie wir es um uns haben, sondern wie wir es in uns haben, darauf kommt es an.

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Das hervorragende Organ des Charakters ist entschiedenes Wollen. Recht oder Unrecht, Gut oder Schlecht bleiben ihm ganz nebensächlich, wenn nicht edler Wille das Sittliche unterstützt.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Nichts ist so schwer wie die Geradheit, und nichts so leicht wie die Schmeichelei.

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Dein Wesen ist dein Beruf; dein Herz, Gewissen und Seele die Stimme des Engels. Was keiner als du tun kann und soll, das tue, so tust du recht.

Herder, Christliche Reden und Homilien, 1805 (posthum)

Jede Nichtswürdigkeit wird verziehen, nur kein Charakter. Wer die Welt verstehen will, der merke sich das.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1854

Wie redete sich der muntere Rattenfänger von Hameln in seiner leichtfertigen Manier heraus? "Was kann ich dafür, wenn einmal schlechten Ackergrund im Herzen die Natur mir eingerichtet?" –

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Meistens wird der Charakter jedes einzelnen durch seine Wünsche und durch seine psychische Gemütsart geformt.

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Seid standhaft – doch nicht verstockt, mutig – doch keine Unruhestifter, frei – doch nicht undiszipliniert, gefühlvoll – doch nicht schwärmerisch.

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Ich will lieber tausendmal sterben, als die Herzensreinheit preisgeben.

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Tugendfeste Männer nannte er [Diogenes von Sinope] Ebenbilder der Götter, die Liebe eine Beschäftigung für Müßiggänger.

Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen. VI, 51. Übersetzt von Otto Apelt (1921)

Der nichts wert ist, kann auch nichts wollen.

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Wo der Adel der Gesinnung fehlt, da ist der befähigtste und kenntnisreichste Mensch nichts wert.

Kehr, Die Praxis der Volksschule. Ein Wegweiser zur Führung einer guten Schuldisciplin und zur Ertheilung eines methodischen Schulunterrichtes für Volksschullehrer und für solche, die es werden wollen, 1870