Charakter Sprüche – glück

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Warum denn immer bös' oder gut! Müssen wir nicht mit uns selbst, so wie mit andern, vorlieb nehmen, wie die Natur uns hat hervorbringen mögen.

Goethe, Die guten Weiber (Die guten Frauen als Gegenbilder der bösen Weiber, auf den Kupfern des dießjährigen Damenalmanachs), 1800. Seyton zu Henriette und Armidoro

Glücklich sind diejenigen Menschen, deren Berufe mit ihrem Charakter harmonieren.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert)

Eine kleine Seele wird durch Glück übermütig, durch Unglück niedergeschlagen.

Nestle, Die Nachsokratiker, 2 Bde., 1923. Aus unbestimmten Schriften [109]

Das Behagen am Dasein verdirbt sich der Mensch sehr häufig durch seine sogenannten "starken Seiten".

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Nur ein in Wahrheit vornehmer Sinn verleiht die Gabe, reich ohne Lärm und arm ohne Unfreiheit zu sein.

Schaible (Hg.), Geistige Waffen. Ein Aphorismen-Lexikon, 1901

Festigkeit besteht im Widerstand gegen das Unglück.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An seine Schwester Wilhelmine

Ergeht's dir selbst nicht wohl, als edler Mensch Erfreue dich an andrer Wohlergehen.

Williams, Indian Wisdom, 1875

Das Unglück ist der Prüfstein des Charakters.

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Fleiß, Sparsamkeit und Selbstbeherrschung sind erstrebenswert, aber nicht, weil sie Wohlstand schaffen, sondern den Charakter formen.

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Ein Mann verrät seinen Charakter durch dreierlei: Wie er trinkt, wie er ein Trinkgeld gibt, wie er die Geduld verliert.

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Selig ist der Mann, der Herrengunst ertragen kann.

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Wenn Menschen ihre innere Einstellung ändern, können sie auch die äußeren Umstände ihres Lebens ändern.

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Wer vorwärts wandelt, unentwegt Durch Freuden wie durch Schmerzen Sich selber Treue hält, der trägt Den reichsten Schatz im Herzen.

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Wen Glück und Unglück nicht auf die Probe gestellt haben, der stirbt wie ein Reichssoldat, der nie den Feind gesehen hat.

Klinger, Betrachtungen und Gedanken über verschiedene Gegenstände der Welt und der Literatur, 1803-05

Gern sieht man hervorragenden Menschen niedrige Gesinnung und Erbärmlichkeit des Herzens nach. Man duldet es, daß sie feig oder boshaft waren, und selbst ihr Glück schafft ihnen nicht allzuviel Neider, wofern man nur erkennt, daß es unverdient war.

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Die ausgeprägtesten Charaktere sind zuweilen das Produkt unzähliger kleiner Zufälligkeiten.

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Wärst du so klug, die kleinen Plagen des Lebens willig auszustehn, so würdest du dich nicht so oft genötigt sehn, die größern Übel zu ertragen.

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Der Mensch erleidet nicht so viel durch das, was ihm zustößt, als durch die Art, wie er dieses Geschehen hinnimmt.

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Ein guter Mensch verbreitet eine Atmosphäre des Glücks, die allen zugute kommt, die um ihn sind.

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Es ist ebenso schwer, einen eitlen Menschen zu finden, der sein Glück groß genug glaubte, wie einen bescheidenen, der sein Mißgeschick für unerträglich hielte.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen

Mancher Charakter ist lange nicht zu verstehen, aber da braucht der Mensch nur einmal aus ganzem Herzen zu lachen, und sein Charakter liegt offen vor einem wie auf der Handfläche.

Dostojewski, Der Jüngling (auch: Ein grüner Junge), 1876