Charakter Sprüche – glück

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Es gibt zwei Sorten Ratten: Die hungrigen und satten.

Heine, H., Gedichte. Nachlese. Zeitgedichte. Aus: Die Wanderratten

Empedokles meinte, jeder habe zwei Dämonen, einen guten und bösen.

Bleibtreu, Der Aufgang des Abendlandes, 1925 (unter dem Pseudonym John Macready veröffentlicht)

Was halb ist, Freund, Sei dir nicht recht! Merk' dir: halb gut Ist auch halb schlecht.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1896

Handle rechtschaffen. Diese einfache Regel ist das Resultat aller Bildung, sie ist Inbegriff aller Bedingungen zu einem glücklichen Leben.

Tschernyschewski, Was tun?, 1863. Aus dem Russischen übertragen von M. Hellmann, Berlin 1947

Der hat den edlen Ruhm erworben, Daß er dem Guten nachgestrebt hat, Bei dem zum Schmerz, daß er gestorben, Sich Freude mischt, daß er gelebt hat.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Liebe, Reichtum und großer Gewinn verändern den Charakter auch eines guten Mannes.

Internet

Groß ist, wer umgeben von Reichtum arm ist.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 20. Brief. Übers. Internet Originaltext: Magnus ille qui in divitiis pauper est

Der Grausamkeit, dem Ehrgeiz und der Wollust vieler mangelt es nur an der Gunst des Zufalls, um das Gleiche wie die Schlechtesten zu wagen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 42. Brief. Übers. Internet Originaltext: Multorum crudelitas et ambitio et luxuria, ut paria pessimis audeat, fortunae favore deficitur

Es ist wichtiger, sich über Schwierigkeiten hinwegzusetzen als sich in glücklichen Umständen einzurichten.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 66. Brief. Übers. Internet Originaltext: Maius est enim difficilia perfringere quam laeta moderari

Obgleich er [Ritter Zendelwald] sich gern unterhielt, wo es nicht etwa galt, etwas zu erreichen, redete er doch nie ein Wort zur rechten Zeit, welches ihm Glück gebracht hätte.

Keller, Sieben Legenden, entstanden während der Berliner Zeit, Erstdruck 1871. Die Jungfrau als Ritter

Wer gerne trägt, dem lädt jedermann auf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es ist ein Vorrecht flacher Seelen, daß bei ihnen so vieles im Sande verlaufen kann.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Manche gerühmte Eigenschaften, wie gleichmäßige Heiterkeit, behagliche Gemütsruhe und dergleichen, sind oft nicht mühsam errungene Tugenden, sondern einfach die Folge eines guten Magens, trefflichen Schlafes und ausgeruhter Nerven.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Leider müssen die gutmütigen Menschen mehr unter unseren Launen leiden als die garstigen; wir wissen die gutmütigen zu kränken, weil sie sich nicht wehren. Die garstigen haben Stacheldraht um sich.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Selig sind diejenigen, welchen eigenes Unglück nicht das Herz für fremdes verhärtet.

Peters, Aphorismen, 1931

Gar manche lachen über andere – und täten besser, über sich selbst zu weinen.

Peters, Aphorismen, 1931

Herrschsucht und Geiz sind Leidenschaften, welche nach Maß ihrer Befriedigung fortwährend zunehmen und am schwersten aufzuhalten und zu heilen sind, weil ihnen nicht sobald der Ekel entgegenkommt.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893

Beobachte den Menschen, wie er sich dem Glück Anderer gegenüber verhält, und du kennst sein Herz.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Es ist schwachen Naturen gleichsam als Entschädigung gegeben, dass sie leicht vergessen und lustig weiter schwimmen auf der Oberfläche.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Lieber ein lebender Esel sein, als der tote Seneca.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945