Charakter Sprüche – leben
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Nicht immer ist der Charakter des Menschen verläßlich. Zuweilen ist er stark, aber nicht ganz und jederzeit.
Im Beginn ihres Daseins können selbst die stolzesten und tapfersten Charaktere nicht immer der Entmutigung entgehen.
Die Größe der Charaktere steigert auch die Größe der Situationen.
Laß, bei gutem Bewußtsein, die Unverständigen schreien, und verfolge getrost deinen Weg! Das Beste ist noch überall gekreuzigt worden.
Der wahre Charakter eines Mannes ist an seinen Vergnügungen zu erkennen.
Jeder Mensch hat ein wildes Tier in sich; nur wenige wissen es zu zähmen, die meisten lassen ihm den Zügel schießen, sobald die Furcht vor den Gesetzen sie nicht zurückhält.
Ein Mensch von bösem Charakter ist in der Hand eines Feindes gefangen, und wo er auch hingeht, kann er sich aus den Klauen seiner Pein nicht losmachen.
Die Manifestationen des Willens im Ich machen den Charakter aus.
Solange du noch lebst, solange du noch kannst, sei ein rechtschaffener Mensch.
Der Mensch lebt durch Geradheit. Ohne sie lebt er nur von glücklichen Umständen und rechtzeitigem Ausweichen.
Das Leben bildet den Charakter, die Schule gibt nur das Wissen, und weil man die Schule vergöttert, leidet man jetzt an dem schweren Übel, daß man wohl allerlei Wissen hat, aber schrecklichen Mangel an Charakter.
Wir sind die Männer einer Übergangszeit, und darin liegt unsere Aufgabe, das auch sein zu wollen.
Je leichter der Mensch ist, desto tiefer kann er sinken.
Jede Gabe ist ein Geschenk Gottes, der Charakter aber ein Produkt der eigenen Seele, weshalb Gaben entzücken, Charaktere aber geliebt werden.
Seid doch, was ihr seid, und die Hefe wird schon vor euch niedersinken!
Wer den Schein mehr fürchtet, als er die Wahrheit liebt, nenne sich keinen Charakter!
Der Schwächling schiebt die Verantwortung für alle Fehler und Vergehen auf seine Umgebung, aus der er hervorgegangen ist. Der Starke nimmt sie auf sich selbst.
Ein ausgeglichener Charakter entstand selten auf ausgeglichenen Wegen.
Der Charakter ist für den Menschen viel entscheidender als Reichtum des Geistes.
Es sind nicht die Schlechtesten, die das Heil mit Schmerzen erringen, und nicht jeder kann gleich an des Heilands Brust ruhen wie Johannes; es geht mancher erst den Weg des Petrus, und doch war es Petrus, auf den der Herr seine Kirche gründete.
Das größte Elend ist, kein Elend tragen können.