Dankbarkeit Sprüche – nachdenklich

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Ein voller Widerhall aus dem Herzen des Empfangenden ist dem Schaffenden ein Bedürfnis.

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Das Reifwerden eines Christen ist im Grunde ein Dankbarwerden.

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Je näher ein Betender zu Gott kommt, um so mehr wird er ein Dankender.

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Ich betrachte den Frühling, als ob er zu mir allein käme, um dankbarer zu sein.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1859

Für beides danken, für das, was wir haben, und für das, was wir nicht brauchen!

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Viel danken heißt, heimlich mehr bitten.

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Auch das noch mußt du lernen, dankbar und froh den guten Augenblick genießen.

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Dankbarkeit ist eine Art Gerechtigkeit.

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Man soll nicht auf die Gabe sehen, sondern auf die Hand.

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Rechne nie auf Dank und du wirst zuweilen angenehm enttäuscht sein.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Wertschätzung ist ein sicherer Weg zu rechter Einschätzung.

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Es ist keine Pflicht unausweichlicher als die, Dank abzustatten.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Originaltext: Nullum enim officium referenda gratia magis necessarium est.

Die Dankbarkeit kann man nicht in sein Portemonnaie stecken.

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Ein guter Rat ist selten, Dankbarkeit dafür noch seltener.

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Dank Es fiel ein Tau wohl über Nacht rings auf die durstig matten Auen, und früh war in der Sonne Pracht des Schöpfers Lob und Preis zu schauen. Ein diamantnes Leuchten sprühte von Strauch zu Strauch, von Halm zu Halm, und von Milliarden Perlen glühte zu ihm empor ein Dankespsalm. Nun aber sendet Tag und Nacht der Vater seinen Segen nieder, und hat der Segen Glück gebracht, wo bleiben dann die Dankeslieder? Es hat der Mensch so viel zu sagen, doch Dank an Gott, den sagt er nicht. Oh, möchte er den Tau doch fragen, der lehrte ihm die Dankespflicht.

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O sei auf Gottes heller Welt kein trüber Gast! Mach Schande nicht dem milden Herrn, den du hast. Zeig' in Geberd' und Wort und Blick, daß dem du dienst, Der sagt: Mein Joch ist sanft und leicht ist meine Last.

Rückert, Gedichte. Östliche Rosen. Vierzeilen in persischer Form

Andacht muß dir alles sein, Tempel alles hier auf Erden! Jeder Stein muß Brot dir werden, jedes Wasser Freudenwein!

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Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

Altes Testament. Das fünfte Buch Mose (Deuteronomium) (#5.Mose 8,10)

Wieviel könnte aber auch ein jeder von uns berichten, wenn er dankbar sich an die empfangenen Wohltaten erinnert und Gott dafür Dankgebete darbringen will. Denn Menschenseelen, die lange Zeit unfruchtbar geblieben waren und die Dürre der eigenen Vernunft und die Unfruchtbarkeit ihres Denkens wahrgenommen hatten, sind infolge anhaltenden Gebets vom Heiligen Geist befruchtet worden und haben heilsame Worte, erfüllt von Lehren der Wahrheit, hervorgebracht.

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Die Dankbarkeit ist eine der heiligsten Tugenden; wer Dir Gutes getan hat, den ehre! Danke ihm nicht nur mit Worten, die ihm die Wärme Deiner Erkenntlichkeit zeigen, sondern suche auch jede Gelegenheit auf, wo Du ihm wieder dienen und nützlich werden kannst.

Knigge, Über den Umgang mit Menschen, Erstdruck 1788, hier nach der 3. erweiterten Auflage von 1790. Zweiter Teil, 10. Kapitel, 1.

Unter den Menschen sind es nur einzelne, die, ohne an sich zu denken, die reine Freude an dem haben, was Gott selbst im Kleinsten so schön geschaffen hat.

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