Dankbarkeit Sprüche – nachdenklich
105 Sprüche gefunden
In Frieden lebt der Mensch, der Gutes mit Gutem vergilt und, so viel an ihm liegt, niemanden schädigen will.
Nie vergessen, daß wir auf den Schultern der Toten stehen! Es führt zu nichts, Fehler und Schuld aufzusuchen, aber es führt ins Helle, Dankbarkeit und Verpflichtung zu fühlen.
Dank für empfang'ne Wohltat wird ein Edler nie vergessen. Dank für erwies'ne Wohltat wird ein Edler nie erpressen.
Der mehr ist als seine physische Natur, wird den Kräften, die ihn haben bilden helfen, dankbar sein.
Wer auf Dankbarkeit rechnet, ist ein Händler, aber kein Wohltäter.
Dem, der uns Gutes tut, sind wir nie so dankbar, wie dem, der uns Böses tun könnte, es aber unterlässt.
Was uns allen zumeist fehlt, ist das tiefe, dauernde Bewußtsein des wirklichen Elends auf Erden, sonst würden wir über den Gefühlen einerseits des Mitleids, andrerseits des Dankes ganz der kleinlichen Misere des eigenen Lebens vergessen.
Keiner weiß uns Dank für das, was unter der Oberfläche steckt.
Alle aber hassen den, der einer Wohltat nicht eingedenk ist.
Es lohnt sich, auch die Undankbaren zu prüfen, um einen Dankbaren zu finden.
Undankbar ist, wer eine Wohltat ohne Zinsen erwidert.
Bisweilen kann man Erhaltenes nicht nur zurückgeben, sondern auch wegwerfen.
Ein wohltuender Dank ist noch viel seltener als ein wohltuendes Geben.
Dankbarkeit ist eine Schuld, die viele durch Ableugnen zu löschen vermeinen.
Dank ist nicht so wohltuend als das Gefühl: durch stilles, unbemerktes Tun Dank zu verdienen.
Wenn Menschendank Nahrung wär, müsste jede gute und große Tat verhungern.
Wie warm könnte die Welt sein, wenn alles Danken heiß wär wie das Bitten!
Einer der sichersten Gradmesser der Herzensbildung ist die Dankbarkeit.
Keiner dankt dem Schatten, in dem er wandelt, weil er ihn nicht als geschenkt empfängt.
Es ist schwer einzusehen, warum wir überschwänglich dankbar sein sollen für etwas, das wir nicht wollen, solange uns das, was wir wollen, vorenthalten wird.
Wer dankbar ist, fürchtet das Nehmen.