Dankbarkeit Sprüche – nachdenklich

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In Frieden lebt der Mensch, der Gutes mit Gutem vergilt und, so viel an ihm liegt, niemanden schädigen will.

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Nie vergessen, daß wir auf den Schultern der Toten stehen! Es führt zu nichts, Fehler und Schuld aufzusuchen, aber es führt ins Helle, Dankbarkeit und Verpflichtung zu fühlen.

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Dank für empfang'ne Wohltat wird ein Edler nie vergessen. Dank für erwies'ne Wohltat wird ein Edler nie erpressen.

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Der mehr ist als seine physische Natur, wird den Kräften, die ihn haben bilden helfen, dankbar sein.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Wer auf Dankbarkeit rechnet, ist ein Händler, aber kein Wohltäter.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Dem, der uns Gutes tut, sind wir nie so dankbar, wie dem, der uns Böses tun könnte, es aber unterlässt.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Was uns allen zumeist fehlt, ist das tiefe, dauernde Bewußtsein des wirklichen Elends auf Erden, sonst würden wir über den Gefühlen einerseits des Mitleids, andrerseits des Dankes ganz der kleinlichen Misere des eigenen Lebens vergessen.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1892

Keiner weiß uns Dank für das, was unter der Oberfläche steckt.

Balzac, Verlorene Illusionen (Illusions perdues), 1837-43 (dt. 1846)

Alle aber hassen den, der einer Wohltat nicht eingedenk ist.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Omnem enim immemorem beneficii oderunt

Es lohnt sich, auch die Undankbaren zu prüfen, um einen Dankbaren zu finden.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 81. Brief. Übers. Internet Originaltext: Est tanti, ut gratum invenias, experiri et ingratos.

Undankbar ist, wer eine Wohltat ohne Zinsen erwidert.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 81. Brief. Übers. Internet Originaltext: Ingratus est qui beneficium reddit sine usura.

Bisweilen kann man Erhaltenes nicht nur zurückgeben, sondern auch wegwerfen.

Seneca, Von den Wohltaten (De Beneficiis). I, 11. Übers. Internet Originaltext: Interim non reddere tantum libet, quod acceperis, sed abicere

Ein wohltuender Dank ist noch viel seltener als ein wohltuendes Geben.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Dankbarkeit ist eine Schuld, die viele durch Ableugnen zu löschen vermeinen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Dank ist nicht so wohltuend als das Gefühl: durch stilles, unbemerktes Tun Dank zu verdienen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908. Aus: Einige Perlen aus dem reichen Gedankenschatze meiner Mutter. (Anhang)

Wenn Menschendank Nahrung wär, müsste jede gute und große Tat verhungern.

Seemann, Funken, 1940

Wie warm könnte die Welt sein, wenn alles Danken heiß wär wie das Bitten!

Seemann, Funken, 1940

Einer der sichersten Gradmesser der Herzensbildung ist die Dankbarkeit.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Keiner dankt dem Schatten, in dem er wandelt, weil er ihn nicht als geschenkt empfängt.

Steinmüller, Alltägliches im Licht, 1923

Es ist schwer einzusehen, warum wir überschwänglich dankbar sein sollen für etwas, das wir nicht wollen, solange uns das, was wir wollen, vorenthalten wird.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Wer dankbar ist, fürchtet das Nehmen.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909