Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

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Brautstand ist Gras, Ehestand Heu.

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Für einen Bräutigam ist gut Bürge sein.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ist die Decke über den Kopf, so sind die Eheleute gleich reich.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Ehestand verwandelt die feenhafte Villa des Ideals in einen ergiebigen Meierhof.

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Ein bloß schönes Weib gleicht den Apothekerpillen, welche von außen schön vergoldet sind. Ein schönes Weib ohne Tugend ist wie ein goldner Becher, in welchem saurer Landshuterwein ist; wie eine gefirnißte Tabaksbüchse.

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Gebirgige Gegenden geben den Donner in vielfachem Widerhall zurück. Hierin gleicht ihnen ein böses Weib, obwohl sie kein Berg, sondern ein Tal, nämlich ein Jammertal ist. Jedes rauhe Wort des Mannes gibt sie mit zehn und mehr Schimpfworten zurück.

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Ein böses Weib ist ein knarrender Wetterhahn, eine betäubende Klapperbüchse, ein gewichster Mantel, durch welchen das Wasser der Ermahnung nicht dringen kann, ein Blasbalg des Zorns, ein Ziehpflaster für den Geldbeutel, die Grabstätte des Frohsinns, der Inbegriff aller Bosheit, welche man mit Worten nicht genug beschreiben kann.

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Ein böses Weib ist für Ehemann eine große Plage. Es ist wahrlich besser, unter Tigern und Löwen, unter Bären und Wölfen zu leben als mit einem bösen Weibe.

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Ihr Unzufriedenen in der Ehe habt euch eure Leiden selbst zugezogen, weil ihr so unbesonnen, so eilig, so vernunftlos in euerer Wahl waret.

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Der Ehestand gleicht häufig dem Fische. Da sieht man viel Fröhlichkeit, und muntere Sprünge, im Hintergrunde aber findet sich Galle, ungeheuer viel Galle.

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Der Ehestand ist ein Hühnerhaus, der eine will hinein, der andre will hinaus.

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Der Ehestand ist eine Prozession, wo immer das Kreuz vorangeht.

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Ehestand ist der heiligste Orden.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Eheleute verbrechen nichts, wenn sie sich schlagen.

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Aus dem Ehbett soll man nicht schwatzen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wer entbehrt der Ehe, Lebt weder wohl noch wehe.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Soll die Ehe lang bestahn, sei blind das Weib und taub der Mann!

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In der Ehe mag kein Frieden sein, Regiert darin das Mein und Dein.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Es ist kein Eh' ohne ein Weh.

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Die Eh' is a Sakrament, aber aa a Sakramentsgeschicht!

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