Ehe Sprüche

Sprüche über Ehe

1017 Sprüche in dieser Kategorie

Wenn die Ehepartner vom Standesbeamten nach dem Zufallsprinzip ausgewählt würden, würde sich das durchschnittliche Maß an Glück und Leid nicht wesentlich ändern.

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Ehen muß man Zeit lassen.

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Wiltu ein junges Mägdlein han, so sieh zuvor die Mutter an.

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Ein Weib sieht ihrem Gatten alles nach, wenn sie Vernunft hat.

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Wenn eine Frau ihren Mann noch so sehr haßt, ihren Platz räumt sie doch freiwillig keiner anderen.

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Die Ehe ist der einzige Krieg, in dem man mit dem Feind schläft.

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Du Ring an meinem Finger Mein goldnes Ringelein, Ich drück dich fromm an die Lippen, Dich fromm an das Herz mein. Ich hatt' ihn ausgeträumet Der Kindheit friedlichen Traum ; Ich fand allein mich, verloren Im öden unendlichen Raum. Du Ring an meinem Finger, Da hast du mich erst belehrt, Hast meinen Blick erschlossen Des Lebens unendlichen Werth. Ich werd' ihm dienen, ihm leben, Ihm angehören ganz, Hin selber mich geben und finden verklärt mich in seinem Glanz. Du Ring an meinem Finger, Mein goldnes Ringelein, Ich drück dich fromm an die Lippen, Dich fromm an das Herz mein.

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Liebe und Ehe sind voll Honig und Wehe.

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Ah meine Tochter, wenn du alle Schwierigkeiten der Ehe kenntest, würdest du keinen Mann nehmen. Ah meine Tochter, wenn du alle Vergnügungen der Ehe kenntest, hättest du schon längst einen Mann genommen.

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Ich fürchte nichts … Ich erhoffe nichts … [ich bin verheiratet]

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Wem die Frauen gut sterben und die Bienen gut wärmen, der wird bald reich.

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Das Interesse hält den Ehestand nicht mehr zusammen, sondern nur Liebe und Freundschaft.

Weitling, Das Evangelium eines armen Sünders, 1845

Glücklich, wem der Gattin Treue Rein und keusch das Haus bewahrt.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 1803

Wir haben geglaubt, das Band, das bei uns die Ehegatten aneinander bindet, fester zu knüpfen, indem wir jede Möglichkeit, es zu lösen, beseitigten; aber in demselben Maße, wie der Zwang sich gesteigert hat, hat sich die freiwillige Bindung durch die Zuneigung gelockert.

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Die Ehe ist den Preis nicht wert, den sie kostet. Es ist an der Zeit, dieser Einrichtung keine Opfer mehr zu bringen und ein größeres Anlagekapital an Glück der gesellschaftlichen Ordnung anzuvertrauen, indem wir unsere Sitten und Einrichtungen unserem Klima anpassen.

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Ein Schriftsteller, sagte Diderot, kann eine Geliebte haben, die Bücher schreibt, aber seine Frau muß Hemden nähen können.

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Die Frau muss gehorchen, es sei denn, der Mann unterwerfe sich ihren Befehlen, denn das Paar braucht ein Haupt.

Prudhomme, Intimes Tagebuch und Gedanken

Ach, diese Armut der Seele zu zweien! Ach, dieser Schmutz der Seele zu zweien! Ach, diess erbärmliche Behagen zu zweien! Ehe nennen sie dies alles; und sie sagen, ihre Ehen seien im Himmel geschlossen.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Von Kind und Ehe

Entbehren müssen, was man liebt, ist noch ein Glück im Vergleich zu dem Zwang, mit dem zu leben, was man haßt.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Herzen

Das unmittelbare, natürliche, notwendige Verhältnis des Menschen zum Menschen ist das Verhältnis des Mannes zum Weibe.

Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte (Pariser Manuskripte), 1844. 3. Manuskript. Privateigentum und Kommunismus

Die Institution der Ehe hält hartnäckig den Glauben aufrecht, dass die Liebe, obschon eine Leidenschaft, doch als solche der Dauer fähig sei, ja dass die dauerhafte lebenslängliche Liebe als Regel aufgestellt werden könne.

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881